Drei Elfmeter und ein Comeback: BVB dreht Spiel gegen HSV im Chaos
BVB: Drei Elfmeter und Comeback im Chaos-Spiel gegen HSV

Historisches Elfmeter-Chaos beim BVB-Sieg gegen Hamburg

Was für ein verrücktes Bundesliga-Spiel am Samstagabend! Borussia Dortmund lag zur Halbzeitpause gegen den Hamburger SV mit 0:2 im Rückstand und zeigte eine enttäuschende erste Halbzeitleistung. Doch nach dem Seitenwechsel vollzog sich eine komplette Wende, die in einem spektakulären 3:2-Sieg für die Dortmunder gipfelte. Das Besondere an diesem Abend: Gleich drei Elfmeter wurden dem BVB zugesprochen – ein historischer Moment für den Verein.

Dreifache Strafstoß-Verwirrung im Signal Iduna Park

Zum zehnten Mal in der gesamten Bundesliga-Geschichte erhielt eine Mannschaft drei Elfmeter in einem einzigen Spiel. Zuletzt war dieses Phänomen vor drei Jahren beim Aufeinandertreffen zwischen Mainz und Bielefeld zu beobachten gewesen. Beim ersten Strafstoß für Dortmund herrschte bereits maximale Verwirrung auf dem Platz. Eigentlich sollte Marcel Sabitzer den Ball verwandeln, doch Felix Nmecha schnappte sich kurzerhand das Leder selbst. Trainer Niko Kovac schaute demonstrativ weg, während im Stadion bereits die Torhymne ertönte – doch Nmecha setzte den Ball letztlich daneben.

Beim zweiten Dortmunder Elfmeter griff zunächst Fábio Silva nach dem Ball, doch diesmal intervenierte Trainer Kovac persönlich. Am Ende trat Ramy Bensebaini an und verwandelte sicher zum 1:2. Auch beim dritten Strafstoß blieb der algerische Verteidiger eiskalt und schoss erneut erfolgreich. Mit zwei Elfmeter-Toren und seiner stabilen Defensivleistung avancierte Bensebaini zum unumstrittenen Mann des Spiels. Dazwischen gelang Fábio Silva mit dem 2:2-Ausgleichstreffer ein weiterer wichtiger Beitrag zum Comeback, nachdem der BVB den HSV in der zweiten Halbzeit komplett unter Druck gesetzt hatte.

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Wiederholtes Elfmeter-Drama bei Dortmund

Bereits früher in dieser Saison hatte Borussia Dortmund Diskussionen um Strafstöße erlebt – beim wilden 4:4-Unentschieden in der Champions League gegen Juventus Turin. Damals wie heute ging es um die brisante Frage, welcher Spieler eigentlich den Elfmeter ausführen darf. Gegen den Hamburger SV wiederholte sich dieses Chaos nun auf beeindruckende Weise.

Torwart Gregor Kobel kommentierte nach dem spektakulären Abend: „Es war ein mega Spiel, wirklich cool. In der ersten Halbzeit haben wir uns die Tore selbst eingeschenkt. Aber am Ende zählen die 90 Minuten. Und in denen haben wir es dann wieder geradegebogen, und zwar mit einer guten Vorstellung.“ Die komplette Wende nach dem 0:2-Rückstand und die historische Dreifach-Elfmeter-Vergabe werden diesem Bundesliga-Spiel einen besonderen Platz in den Annalen des deutschen Fußballs sichern.

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