BVB sucht Kehl-Nachfolger: Erfolgsmanager Nils-Ole Book im Gespräch
BVB: Nils-Ole Book als möglicher Kehl-Nachfolger

Borussia Dortmund auf der Suche nach neuem Sportdirektor

Nach der einvernehmlichen Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl befindet sich Borussia Dortmund bereits in der heißen Phase der Nachfolgersuche. Die Führungsriege der Schwarz-Gelben diskutiert laut Informationen von Sky und kicker über einen potenziellen Kandidaten: Nils-Ole Book, der aktuell als Sport-Vorstand bei der SV Elversberg tätig ist.

Erfolgsgeschichte bei der SV Elversberg

Der 40-jährige Book hat sich im deutschen Fußball durch seine Arbeit bei der SV Elversberg einen herausragenden Namen gemacht. Seit 2023 bekleidet er dort die Position des Sport-Vorstands, nachdem er zuvor fünf Jahre als Sportdirektor agierte. Viele Experten sehen in ihm den Architekten der sensationellen Entwicklung des Klubs.

Die Erfolgsbilanz spricht für sich:

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  • In der Saison 2020/21 spielte Elversberg noch in der Regionalliga.
  • Es folgten zwei direkte Aufstiege bis in die 2. Bundesliga.
  • In der vergangenen Saison scheiterte der Klub erst in der Relegation am Bundesliga-Aufstieg.
  • Aktuell belegt die Mannschaft den zweiten Platz und würde damit in die Bundesliga aufsteigen.

Besonders bemerkenswert ist, dass Elversberg diese Erfolge trotz eines vergleichsweise geringen Etats erreicht hat. Diese effiziente Arbeit spricht eindeutig für Books Fähigkeiten im Management.

Persönliche Verbindungen zum BVB

Interessant sind auch die persönlichen Verbindungen von Nils-Ole Book zu Borussia Dortmund. Der Erfolgsmanager spielte einst mit den BVB-Legenden Marco Reus und Kevin Großkreutz zusammen bei LR Ahlen. Als aktiver Spieler kam Book selbst nie über die 2. Bundesliga hinaus, wo er 97 Einsätze absolvierte. Den Großteil seiner Karriere verbrachte er in der 3. Liga mit 163 Einsätzen, bevor er 2017 seine aktive Laufbahn beendete.

Bereits Anfragen aus der Bundesliga abgelehnt

Laut Berichten soll Book in der Vergangenheit bereits Anfragen von Bundesliga-Vereinen wie Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg abgelehnt haben. Der Grund: Er hoffte auf eine größere Herausforderung. Diese könnte sich nun möglicherweise beim BVB ergeben, wo die Position des Sportdirektors eine der Schlüsselpositionen im Verein darstellt.

Die Entscheidung über die Nachfolge von Sebastian Kehl wird mit Spannung erwartet, da sie die sportliche Ausrichtung von Borussia Dortmund in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen wird.

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