Dortmund dominiert gegen harmlosen FC Augsburg
Borussia Dortmund hat seine Pflichtaufgabe in der Bundesliga mit einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg erfüllt. Trainer Niko Kovac überraschte mit einer taktischen Änderung, indem er Stürmerstar Serhou Guirassy auf die Bank setzte und stattdessen auf die pfeilschnelle Doppelspitze mit Maximilian Beier und Karim Adeyemi setzte. Diese Entscheidung zahlte sich bereits in der frühen Spielphase aus.
Adeyemi eröffnet das Torfestival
In der 13. Spielminute leitete Nico Schlotterbeck eine Kombination ein, die über Mattias Svensson zu Maximilian Beier gelangte. Dessen Querpass wurde zwar leicht abgefälscht, fand aber dennoch den Weg zu Karim Adeyemi, der aus kurzer Distanz zum 1:0 vollendete. Für den Nationalspieler war es bereits sein sechstes Saisontor in der Bundesliga. Statistisch betrachtet ist dies ein ausgezeichnetes Omen für die Schwarz-Gelben, denn Dortmund hat in der Bundesliga noch nie verloren, wenn Adeyemi getroffen hat.
Nach der Führung blieb der BVB weiter am Drücker und zeigte sich offensiv überlegen. Innerhalb von nur vier Minuten krachten wuchtige Abschlüsse von Beier in der 29. Minute und Adeyemi in der 33. Minute an die Latte. Die beiden Offensivstars waren an nahezu jeder Angriffsaktion der Dortmunder beteiligt und präsentierten sich in einer exzellenten Form, die sie definitiv zu einem Thema für Bundestrainer Julian Nagelsmann macht.
Schreckmoment für Schiedsrichter Dankert
Die zweite Halbzeit begann mit einem ungewöhnlichen und besorgniserregenden Zwischenfall. Schiedsrichter Bastian Dankert lag plötzlich am Boden, nachdem er von BVB-Spieler Felix Nmecha bei einer Flanke Richtung Mittelfeld umgerammt worden war. Der Unparteiische, der rückwärts lief, kollidierte mit Nmecha, konnte aber glücklicherweise relativ schnell wieder aufstehen und das Spiel fortsetzen. Dieser Vorfall in der 55. Minute sorgte für einen kurzen Schreckmoment bei allen Beteiligten.
Reggiani krönt den Sieg mit Premierentor
Kurz nach dem Zwischenfall stach der BVB erneut zu und setzte den Schlusspunkt unter den verdienten Sieg. In der 59. Minute verwandelte der 18-jährige Abwehrtalent Luca Reggiani nach einer Ecke von Julian Ryerson per Kopfball zum 2:0. Es war der erste Bundesligatreffer in der Karriere des jungen Defensivspielers, der damit nicht nur den Sieg besiegelte, sondern auch das Brüder- und Kapitänsduell zwischen Nico Schlotterbeck von Dortmund und Keven Schlotterbeck von Augsburg klar für die Schwarz-Gelben entschied.
Der FC Augsburg zeigte sich über die gesamten 90 Spielminuten blass und konnte keine ernstzunehmende Torchance herausspielen. An diesem Nachmittag gab es für Borussia Dortmund jedoch nicht nur gute Nachrichten für die Männer, sondern auch für die Frauenmannschaft. Der aktuelle Regionalligist verpflichtete die deutsche Nationalspielerin Alexandra Popp, die mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet ist. Deutschlands bekannteste Fußballerin soll dem Damenteam dabei helfen, den direkten Durchmarsch in die Frauen-Bundesliga zu schaffen.



