Champions League: Bayers Mammut-Aufgabe gegen Arsenal und das emotionale Wiedersehen mit Havertz
Champions League: Bayers Mammut-Aufgabe gegen Arsenal und Havertz

Champions League: Bayers Mammut-Aufgabe gegen Arsenal und das emotionale Wiedersehen mit Havertz

Für Bayer Leverkusen steht die bisher wichtigste und schwerste Prüfung dieser Saison an, während für Kai Havertz ein ganz besonderes Wiedersehen bevorsteht. Der deutsche Nationalspieler kehrt an diesem Mittwoch mit dem FC Arsenal zu seinem Ausbildungsclub zurück, und die Leverkusener wollen in einer Kracher-Woche beweisen, dass sie mit den europäischen Fußball-Größen mithalten können. Das Ziel ist klar: erstmals seit 24 Jahren wieder das Viertelfinale der Champions League erreichen.

Rolfes: Arsenal ist ein Top-Favorit auf den Titel

Vor dem Kräftemessen mit dem englischen Tabellenführer herrscht in Leverkusen trotz der großen Herausforderung keine Angst. „Das ist das, wofür man in der Champions League antritt“, betonte Sportgeschäftsführer Simon Rolfes. „Arsenal ist in der Champions League wie in der Premier League ein Top-Favorit auf den Titel, und deshalb macht es Spaß, sich mit ihnen zu messen.“ Die Londoner haben in dieser Spielzeit jede Champions-League-Partie gewonnen, darunter einen 3:1-Sieg gegen den FC Bayern München.

Mustafi warnt vor dominanter Arsenal-Strategie

Anders als in vergangenen Jahren soll dem Traditionsclub in der entscheidenden Saisonphase nicht die Kraft ausgehen. Doch allein auf Patzer des Gegners zu hoffen, kann keine Strategie sein. Der langjährige Arsenal-Spieler und Weltmeister von 2014, Shkodran Mustafi, warnte in der „Bild“: „Arsenal spielt mit und ohne Ball sehr dominant und wird von Beginn an Druck ausüben.“ Der 33-Jährige riet Leverkusen zu Mut in Eins-gegen-Eins-Situationen, Ballsicherheit und Angriffen über die Tiefe, um verwundbare Räume bei Arsenal zu finden.

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Arsenals Stärken und Leverkusens Hoffnungsträger

Die Gunners glänzen besonders bei Standardsituationen, wobei ihre Ecken in der gesamten Premier League gefürchtet sind. Bayer Leverkusen kann mit Alejandro Grimaldo jedoch ebenfalls auf einen Ausnahmekönner bei Standards setzen. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand muss sich auf eine hinten stabile und vorne variable Elf einstellen, die in beiden Wettbewerben die wenigsten Gegentore kassierte und am häufigsten traf.

Der schwedische Topstürmer Viktor Gyökeres, der im Sommer von Sporting Lissabon wechselte, hat sich glänzend eingelebt und ist Arsenals bester Torschütze in der Premier League. Der 27-Jährige dürfte im Angriffszentrum den Vorzug vor Kai Havertz erhalten, der mehr als die Hälfte der Saison wegen einer Knieverletzung verpasste und zuletzt hauptsächlich als Einwechselspieler eingesetzt wurde.

Havertz‘ emotionale Rückkehr nach Leverkusen

Kai Havertz kam als Zehnjähriger nach Leverkusen, feierte hier sein Profidebüt und wurde zum Nationalspieler. Nach Stationen beim FC Chelsea und FC Arsenal kehrt er erstmals für ein Pflichtspiel an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Mit Sicherheit wird er - er kommt ja hier aus der Ecke - viele Karten brauchen“, sagte Rolfes über den gebürtigen Aachener. In seiner früheren Heimat und vor den Augen zahlreicher Freunde dürfte der 26-Jährige besonders motiviert sein, um seine Klasse unter Beweis zu stellen.

Zwischen Hin- und Rückspiel erwartet Bayer Leverkusen zudem ein Bundesliga-Duell mit dem FC Bayern, was die Woche zu einer echten Bewährungsprobe macht. Die Leverkusener hoffen, mit Mut und Strategie gegen den Top-Favoriten zu überraschen und den Traum vom Viertelfinale am Leben zu erhalten.

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