Energie Cottbus vor Aufstieg: Ohne Kapitän und Spielmacher gegen Wiesbaden
Cottbus vor Aufstieg: Ohne Kapitän und Spielmacher

Der FC Energie Cottbus steht kurz vor dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Am vorletzten Spieltag empfangen die Lausitzer am Samstag (14.00 Uhr/Magenta Sport) den SV Wehen Wiesbaden im heimischen Stadion, das wohl ausverkauft sein wird. Die Mannschaft hofft auf die lautstarke Unterstützung der Fans.

Präsident Lemke: „Funke zwischen Tribüne und Mannschaft“

Energie-Präsident Sebastian Lemke betonte im Interview mit der „Lausitzer Rundschau“ die Bedeutung der Fans: „Wenn der Funke zwischen Tribüne und Mannschaft hin und her springt, haben wir den zwölften Mann. Dann haben wir eine große Chance, uns einen Matchball für den Aufstieg zu erarbeiten.“

Derzeit belegt Cottbus den zweiten Tabellenplatz hinter dem bereits aufgestiegenen VfL Osnabrück. Der MSV Duisburg folgt punktgleich auf dem Relegationsrang drei, hat aber eine um zwei Tore schlechtere Tordifferenz. Duisburg tritt am Freitag beim Absteiger Erzgebirge Aue an.

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Wichtige Ausfälle: Borgmann und Cigerci gesperrt

Allerdings muss Cottbus gegen Wiesbaden auf zwei Leistungsträger verzichten: Kapitän Axel Borgmann und Spielmacher Tolcay Cigerci fehlen wegen ihrer fünften Gelben Karte, die sie bei der 1:2-Niederlage in Duisburg kassierten. Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich jedoch zuversichtlich: „Wir brauchen Spieler, die in einem solchen Spiel unter großem Druck eine außergewöhnliche Leistung bringen können, egal ob 18 oder 36 Jahre. Es geht darum, ob du als Spieler in dieser Situation performen kannst.“

Rückendeckung für Trainer Wollitz

Vor dem entscheidenden Spiel sicherte die Vereinsführung Trainer Wollitz demonstrativ den Rücken zu. Präsident Lemke schloss weitgehend aus, dass der 60-Jährige nach der Saison vom Trainer- auf den Managerposten wechseln könnte, insbesondere im Falle des Aufstiegs. „Wenn wir gemeinsam den Erfolg erreichen, den wir uns alle so sehr wünschen, glaube ich kaum, dass es einen Wechsel auf der Trainerbank geben wird“, sagte Lemke. Wollitz hatte bereits im vergangenen Sommer mit einem solchen Wechsel geliebäugelt.

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