Werder Bremens 40-Millionen-Traum geplatzt: Coulibaly-Wechsel abgesagt
Coulibaly-Wechsel platzt: Werders 40-Mio-Traum vorbei

Der geplante Rekordtransfer von Werder Bremen ist geplatzt. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der Wechsel des 19-jährigen Stürmers Coulibaly nicht zustande kommen. Der Spieler war bereits in der englischen Premier League als Neuzugang gehandelt worden, doch nun ist der Deal endgültig gescheitert.

Werder Bremen hätte mit dem Transfer eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro erzielen können – eine Rekordsumme für den Verein. Die Verhandlungen mit dem englischen Klub waren bereits weit fortgeschritten, scheiterten jedoch in letzter Minute an den persönlichen Bedingungen, die Coulibaly forderte.

Die Gründe für das Scheitern

Nach Informationen der Bild-Zeitung forderte der Spieler ein Gehalt, das Werder Bremen und der englische Klub nicht bereit waren zu zahlen. Zudem gab es Unstimmigkeiten über die Vertragslaufzeit und Bonuszahlungen. Werder-Sportchef Clemens Fritz erklärte: „Wir haben alles versucht, um den Transfer zu realisieren, aber letztlich konnten wir uns nicht einigen. Das ist für alle Beteiligten schade, aber wir respektieren die Entscheidung des Spielers.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Coulibaly hatte in der vergangenen Saison starke Leistungen gezeigt und in 30 Pflichtspielen 12 Tore erzielt. Sein Marktwert war zuletzt auf über 30 Millionen Euro gestiegen. Werder Bremen hoffte, mit dem Erlös dringend benötigte finanzielle Mittel zu generieren und die Mannschaft zu verstärken.

Finanzielle Auswirkungen für Werder Bremen

Der geplatzte Transfer ist ein herber Rückschlag für die Bremer Finanzen. Der Verein kämpft seit Jahren mit hohen Schulden und hatte auf die Einnahmen aus dem Coulibaly-Transfer gesetzt. Stattdessen muss Werder nun andere Wege finden, um die Liquidität zu sichern. „Wir werden uns nun auf andere Transferoptionen konzentrieren“, so Fritz. „Der Kader ist stark genug, um auch ohne diesen Transfer erfolgreich zu sein.“

Die Fans reagierten enttäuscht. In den sozialen Medien machte sich Frustration breit. Viele hatten gehofft, dass der Transfer den finanziellen Neustart des Vereins ermöglichen würde. Nun bleibt abzuwarten, ob Werder in den verbleibenden Tagen der Transferperiode noch einen anderen Großverkauf realisieren kann.

Coulibalys Zukunft ungewiss

Für Coulibaly selbst ist die Situation ebenfalls ungewiss. Zwar hat er noch einen Vertrag bei Werder Bremen bis 2026, doch sein Verhältnis zum Verein dürfte durch die gescheiterten Verhandlungen belastet sein. Es wird erwartet, dass er im Winter erneut einen Wechsel versuchen wird. Mehrere europäische Top-Klubs haben bereits Interesse signalisiert.

Bis dahin muss Coulibaly in Bremen weitermachen. Trainer Ole Werner hofft, dass der junge Stürmer die Enttäuschung schnell überwindet und sich voll auf den Sport konzentriert. „Er ist ein Profi und wird seinen Job machen“, sagte Werner. „Wir brauchen ihn in der kommenden Saison.“

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration