Auftakt nach Maß? Deutschland ringt Curaçao nieder
Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den krassen Außenseiter Curaçao in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. In Houston tat sich das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann lange schwer, ehe Nico Schlotterbeck in der 35. Minute den Siegtreffer per Kopf erzielte. Der Innenverteidiger machte damit seinen Fehler beim Ausgleich wieder gut.
Startelf ohne Überraschungen
Wie erwartet vertraute Nagelsmann der gleichen Elf wie im letzten Test gegen die USA. Manuel Neuer kehrte für Oliver Baumann ins Tor zurück. Die Anfangsphase gehörte den Deutschen: Felix Nmecha erzielte in der 8. Minute nach feiner Vorarbeit von Nathaniel Brown und Florian Wirtz das 1:0. Doch Curaçao zeigte sich unbeeindruckt und kam in der 19. Minute durch Livano Comenencia zum Ausgleich. Neuers Fälschung von Joshua Kimmich ließ den Ball unhaltbar ins Netz zappeln.
Schlotterbeck als Matchwinner
Nach dem Ausgleich war das Spiel ausgeglichener, beide Teams leisteten sich viele Ballverluste. In der 35. Minute führte eine Ecke von Brown zum Erfolg: Schlotterbeck stieg hoch und köpfte wuchtig ein. Sein Jubel mit Bizeps-Zeigen war eine klare Trotzreaktion. Danach brachte Deutschland die Führung ins Ziel.
Reaktionen und Randnotizen
Bundestrainer Nagelsmann zeigte sich erleichtert: „Ein Sieg ist ein Sieg, aber wir haben noch Luft nach oben.“ Manuel Neuer betonte sein Comeback: „Ich bin im Hier und Jetzt und freue mich auf die WM.“ In Berlin verfolgten tausende Fans die Partie bei Public Viewing, die BVG hatte U-Bahnhöfe temporär in „Toooooooor“-Bahnhöfe umbenannt. Derweil steht ein Wechsel von Nathaniel Brown zum FC Bayern offenbar kurz bevor, die Ablösesumme soll bei rund 55 Millionen Euro liegen.
Ausblick
Deutschland trifft im nächsten Gruppenspiel auf einen noch unbekannten Gegner. Das Team muss sich steigern, um die hohen Erwartungen zu erfüllen. Curaçao hingegen zeigte eine beherzte Leistung und wird in den nächsten Partien sicherlich für Furore sorgen.



