DFB-Frauen auf Kunstrasen in Norwegen: Schürfwunden und Anpassung im Fokus
DFB-Frauen auf Kunstrasen: Schürfwunden in Norwegen?

DFB-Frauen auf Kunstrasen in Norwegen: Schürfwunden und Anpassung im Fokus

Nach dem torreichen Auftakt in der WM-Qualifikation gegen Slowenien steht für die deutschen Fußballerinnen nun ein ungewohntes Terrain auf dem Programm. Das Nationalteam reist nach Norwegen, wo es am Samstag im Stadion von Stavanger auf Kunstrasen antreten wird. Innenverteidigerin Rebecca Knaak hat bereits persönliche Erfahrungen mit diesem Untergrund gemacht und teilt ihre Einschätzungen.

Erfahrungen mit Schürfwunden auf Kunstrasen

Rebecca Knaak, die 29-jährige Abwehrspielerin von Manchester City, spielte von 2022 bis 2024 beim schwedischen Verein FC Rosengard und sammelte dort umfangreiche Erfahrungen auf Kunstrasenplätzen. Auf die Frage nach Abschürfungen antwortete sie: „Die gab's - ja. Ich habe tatsächlich in Schweden relativ viel auf Kunstrasen gespielt damals. Da waren schon die einen oder anderen Schürfwunden den ganzen Sommer offen.“ Ihre Aussage unterstreicht die physischen Herausforderungen, die dieser Belag mit sich bringen kann.

Fortschritte bei Kunstrasenplätzen

Allerdings betont Knaak auch die positiven Entwicklungen in den letzten Jahren. „Mittlerweile sind die Kunstrasen glücklicherweise alle sehr gut. Das ist ja nicht mehr zu vergleichen mit früher, wo das so Hockeyplätze waren. Von daher glaube ich, dass wir uns da relativ schnell anpassen können“, sagte sie in einer DFB-Medienrunde vor dem Abflug nach Norwegen. Diese Anpassungsfähigkeit könnte für das Team von Bundestrainer Christian Wück entscheidend sein.

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Vergleich mit natürlichen Plätzen

Flügelstürmerin Vivien Endemann äußerte sich ebenfalls zum Thema und wies auf mögliche Vorteile hin: „Manchmal ist auch ein Kunstrasen vielleicht besser als ein Acker, auf dem man spielt. Ich glaube, wir können auf dem Kunstrasen dann gut zocken.“ Diese Perspektive relativiert die Bedenken und zeigt, dass Kunstrasen unter bestimmten Bedingungen sogar vorteilhaft sein kann.

Herausforderungen nach dem Auftaktspiel

Die DFB-Frauen starteten erfolgreich in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien, indem sie Slowenien in Dresden mit 5:0 besiegten. Bundestrainer Christian Wück äußerte sich nach dem Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion kritisch zum Platz: „Der Platz war schon relativ schwer zu bespielen. Das wird auf Kunstrasen mit der Umstellung nicht einfach werden.“ Diese Aussage verdeutlicht die zusätzlichen Hürden, die das Team bewältigen muss.

Vorbereitung und Optimismus

Rebecca Knaak räumt ein, dass der Wechsel des Belags „sicherlich nicht optimal“ sei, fügt aber hinzu: „Mit dem Ball ist ein Kunstrasen aber auch zu unserem Vorteil da.“ Um sich bestmöglich vorzubereiten, können sich die Spielerinnen bereits beim Abschlusstraining am Freitag mit dem Kunstrasen vertraut machen. Diese gezielte Vorbereitung soll helfen, die Umstellung zu erleichtern und mögliche Verletzungsrisiken zu minimieren.

Insgesamt steht das Nationalteam vor einer spannenden Herausforderung in Norwegen, bei der sowohl die Erfahrungen der Spielerinnen als auch die modernen Eigenschaften von Kunstrasenplätzen eine Rolle spielen werden.

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