DFB-Frauen: Verletzungspech bei WM-Qualifikationsauftakt - Cerci fällt aus
DFB-Frauen: Cerci verletzt - Mühlhaus nachnominiert

Verletzungspech bei DFB-Frauen vor WM-Qualifikationsauftakt

Die deutschen Fußballerinnen müssen beim Start in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2027 einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen. Nachdem bereits die Abwehrspielerin Sophia Kleinherne verletzungsbedingt ausfällt, fehlt nun auch Stürmerin Selina Cerci. Der Deutsche Fußball-Bund gab am Dienstag bekannt, dass die 25-jährige Offensivspielerin der TSG Hoffenheim nicht für die kommenden Länderspiele zur Verfügung steht.

Nachnominierung aus der U23

Für die verletzte Cerci wurde Larissa Mühlhaus von Werder Bremen aus der U23-Nationalmannschaft nachnominiert. Die junge Spielerin erhält damit die Chance, sich im Kreis der A-Nationalmannschaft zu beweisen und für die wichtigen Qualifikationsspiele zu empfehlen. Bundestrainer Christian Wück muss seine taktischen Pläne angesichts der Ausfälle kurzfristig anpassen.

Wichtige Qualifikationsspiele stehen an

Das DFB-Team trifft am 3. März im heimischen Dresden auf die Mannschaft aus Slowenien. Das Spiel wird ab 17:45 Uhr in der ARD übertragen. Nur vier Tage später folgt das Auswärtsspiel in Stavanger gegen Gastgeber Norwegen, das ab 18:00 Uhr im ZDF-Livestream zu verfolgen sein wird. Die nominierten Spielerinnen kamen bereits am Dienstag in Frankfurt am Main zusammen, um sich auf die beiden Begegnungen vorzubereiten.

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Bereits zuvor hatte der DFB den Ausfall von Sophia Kleinherne mitgeteilt, die an einer muskulären Verletzung laboriert. Für sie war Jella Veit von Eintracht Frankfurt ebenfalls aus der U23 ins Aufgebot der A-Nationalmannschaft gerückt. Damit müssen gleich zwei erfahrene Spielerinnen durch Nachwuchstalente ersetzt werden.

Herausfordernde Qualifikationsgruppe

Neben Slowenien und Norwegen ist Österreich der dritte Gegner der deutschen Auswahl in der Qualifikationsgruppe A4. Das direkte Ticket für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien sichert sich nur der Gruppensieger, was den Druck auf das DFB-Team von Beginn an hoch hält. Die Ausfälle von Cerci und Kleinherne kommen daher zu einem ungünstigen Zeitpunkt, doch Bundestrainer Wück zeigt sich zuversichtlich, dass die nachnominierten Spielerinnen die Lücken schließen können.

Die Verletzung von Selina Cerci stellt insbesondere für die Offensive eine Herausforderung dar, da die Stürmerin in der Bundesliga regelmäßig ihre Torgefahr unter Beweis stellt. Larissa Mühlhaus hingegen erhält die große Chance, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren und möglicherweise den Grundstein für eine langfristige Karriere in der Nationalmannschaft zu legen.

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