DFB-Frauen starten ohne Cerci in die WM-Qualifikation
Die deutschen Fußballerinnen müssen zum Auftakt der WM-Qualifikation auf eine wichtige Offensivspielerin verzichten. Selina Cerci von der TSG Hoffenheim fällt verletzt aus und kann nicht in den beiden ersten Spielen gegen Slowenien und Norwegen mitwirken. Die 25-Jährige, die gemeinsam mit Vanessa Fudalla von Bayer Leverkusen die Torschützenliste in der Bundesliga anführt, hatte sich mit fünf Treffern in 17 Länderspielen als torgefährlicher Joker empfohlen.
Mühlhaus von Werder Bremen rückt nach
Bundestrainer Christian Wück hat für die verletzte Cerci Larissa Mühlhaus von Werder Bremen in den Kader berufen. Die Nominierung erfolgt für die Partien am 3. März in Dresden und am 7. März in Stavanger. Mühlhaus hatte zuletzt mehrfach Unterstützung von ihrer Vereinstrainerin Fritzy Kromp erhalten, die sich öffentlich für die Spielerin starkgemacht hatte.
Es ist bereits der zweite Ausfall im DFB-Team innerhalb kurzer Zeit. Zuvor musste bereits Abwehrspielerin Sophia Kleinherne vom VfL Wolfsburg passen. Für sie rückte Jella Veit von Eintracht Frankfurt in den 23-köpfigen Kader nach. Sowohl der DFB als auch Cercis Club machten keine genaueren Angaben zur Art und Dauer der Verletzung.
Die deutschen Fußballerinnen treten als EM-Halbfinalist mit großen Ambitionen in die WM-Qualifikation ein. Der Verlust von Cerci, die mit zwölf Bundesliga-Treffern in dieser Saison überzeugt hatte, stellt jedoch eine spürbare Schwächung der Offensive dar. Bundestrainer Wück setzt nun auf die Nachwuchsspielerin Mühlhaus, um diese Lücke zu schließen.



