DFB-Team gegen Ecuador: Rüdiger und Raum starten, Undav bleibt Joker
DFB-Team gegen Ecuador: Rüdiger und Raum starten

Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstagabend um 22 Uhr ihr letztes Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen Ecuador. Das DFB-Team steht bereits als Gruppensieger fest, während Ecuador zwingend einen Sieg benötigt, um das Achtelfinale zu erreichen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt trotz des bereits gesicherten ersten Platzes nur zwei erzwungene Änderungen in der Startelf vor.

Nagelsmann setzt auf Rüdiger und Raum

Wie Nagelsmann ankündigte, wird Antonio Rüdiger im Abwehrzentrum den verletzten Nico Schlotterbeck ersetzen. Schlotterbeck erlitt eine schwere Bänderverletzung am linken Fuß und ist für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vorzeitig ausgefallen. Auf der linken Außenverteidigerposition beginnt David Raum für Nathaniel Brown, der aufgrund von Adduktorenproblemen nur individuell trainieren konnte. Für Rüdiger und Raum ist es der jeweils erste Startelfeinsatz bei dieser WM. Deniz Undav bleibt dagegen erneut zunächst auf der Bank und soll als Joker eingewechselt werden.

Ecuador-Coach Beccacece fürchtet Jobverlust

Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece steht vor einem Endspiel um seine Zukunft. „Ich gehe davon aus, dass ich im Falle eines Scheiterns meinen Job verlieren dürfte“, sagte der 45-Jährige vor der Partie. Er müsste dann „einen Ort verlassen, den ich liebe“. In Ecuador war die Kritik an Beccacece zuletzt lauter geworden. Dennoch bleibt er optimistisch: „Ich glaube fest an meine Spieler. Ich muss nicht viel verändern“, erklärte er. Lediglich die Abschlussqualitäten seines Teams seien mangelhaft gewesen. Deutschland bezeichnete er als „starke Mannschaft“ und „anspruchsvollen Gegner“.

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Schiedsrichterin Tori Penso leitet das Spiel

Die Partie wird von der US-Amerikanerin Tori Penso geleitet. Sie ist eine von zwei Schiedsrichterinnen bei diesem Turnier und hat mit ihrem souveränen Auftreten bereits Begeisterung ausgelöst. Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich lobte nach ihrem bisher einzigen Einsatz bei der WM (Tschechien gegen Südafrika) ihre Leistung als „mit Abstand beste Schiedsrichterleistung bis jetzt bei dieser WM“. Besonders ihren Umgang mit den Spielern und ihre Kommunikation hob er hervor.

Mögliche Gegner im Achtelfinale

Als Gruppensieger wartet die deutsche Mannschaft auf ihren Gegner im Achtelfinale am kommenden Montag. Der Kandidatenkreis hat sich bereits auf acht Nationen reduziert, bis Freitagfrüh werden es nur noch fünf sein. Schottland wird als konkrete Option gehandelt.

Elefant tippt auf Ecuador

Im Kölner Zoo hat Elefantenbulle Tarak vor dem Spiel auf einen Sieg Ecuadors getippt. Der viereinhalb Tonnen schwere Bulle wählte zwischen drei Bällen – einem schwarz-rot-goldenen, einem mit ecuadorianischen Farben und einem neutralen für Unentschieden. Den Deutschland-Ball nahm er als letztes. Tarak hatte bei den ersten beiden Gruppenspielen jeweils richtig auf die deutsche Elf getippt.

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