Am Wochenende heulen am Lausitzring wieder die Motoren! Die DTM und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland machen Station auf dem Tri-Oval in Brandenburg. Bei einem Porsche-Fahrer schlägt das Herz dabei besonders schnell: Rennfahrer Jonas Greif (25) kehrt für das Rennen zurück in die Heimat!
Heimspiel für den Dresdner
Der Dresdner startet vor Familie, Freunden und Hunderten Fans aus Sachsen. „Die Verbindung zur Heimat ist für mich extrem groß“, sagt Greif. Kein Wunder: Geboren und aufgewachsen ist er in Dresden, sein Abitur hat er in Coswig gemacht – hier liegen seine Wurzeln.
Beim Heimspiel wird die Unterstützung riesig sein. Schon im vergangenen Jahr kamen rund 350 Gäste an die Strecke, viele davon Sponsoren und Wegbegleiter aus der Region. „Viele wollen einen Fahrer aus der Heimat unterstützen“, freut sich der Porsche-Pilot. „Und der Lausitzring ist für Zuschauer eine der besten Strecken im Kalender. Von der Haupttribüne sieht man fast die komplette Strecke. Dadurch entsteht ein besonderes Stadiongefühl. Außerdem kommen die Fans im Fahrerlager sehr nah an die Autos und Fahrer heran.“
Porsche Carrera leisten 520 PS
Auf seiner Heimstrecke wartet allerdings harte Arbeit. Im Carrera Cup fahren alle Piloten mit identischen 520-PS-Porsche. Deshalb entscheiden oft nur wenige Tausendstelsekunden über Sieg oder Niederlage. Greif, der nach vier Rennen auf Platz 23 der Gesamtwertung liegt: „Da alle das gleiche Auto haben, ist die Leistungsdichte extrem hoch. Gerade im Qualifying entscheiden oft Kleinigkeiten. Deshalb spielen Erfahrung, Testtage und die perfekte Runde eine große Rolle.“
Rennfahrer Greif hat ein linkes Ritual
Und noch ein kurioses Detail verrät der Rennfahrer: Vor jedem Rennen hat er ein festes Ritual. Erst der linke Schuh, dann der linke Handschuh. Und wenn er aus Versehen anders beginnt? „Dann ziehe ich alles nochmal aus und fange von vorne an.“
Sein Glücksritual soll ihm auch beim Heimspiel den entscheidenden Vorsprung bringen ...



