Ein kleines Wort sorgt für großen Wirbel. Im Fußball-Talk „Doppelpass“ auf Sport1 haben die Ex-Nationalspieler Andreas Möller (58) und Stefan Effenberg (57) den MagentaTV-Experten Jürgen Klopp (58) für dessen flapsige Aussage über Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) scharf kritisiert. In der Vorberichterstattung auf das Eröffnungsspiel der WM 2026 diskutierten Klopp und Thomas Müller (36) über die mögliche DFB-Startelf. Dabei sagte Klopp: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Und wiederholte die vier Buchstaben: „Noch“.
Möller: „Das geht gar nicht“
Bei den Alt-Internationalen Möller und Effenberg kamen diese Worte nicht gut an. Möller: „Das geht gar nicht. Das ist ein wenig respektlos. Ein No Go! Jürgen Klopp wäre als Bundestrainer auch nicht so amüsiert.“ Effenberg ergänzte: „So einen Spruch kannst du beim Bierchen an der Bar machen, aber nicht vor einem Millionenpublikum. Das geht gar nicht.“
Andreas Möller, der 1990 mit Deutschland Weltmeister wurde, zeigte sich deutlich verärgert. Auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (65) kritisierte bei BILD, dass diese Aussage die Arbeit von Nagelsmann „nicht gerade leichter mache“.
Klopp rudert zurück
Klopp ruderte am Samstag live bei MagentaTV zurück und relativierte seine Aussage. Er sagte: „Offensichtlich gab es da ein paar Missverständnisse und das muss man einfach mal klarstellen. Wir wurden gebeten, eine Aufstellung, von der wir ausgehen, zu machen. Wir wollten aufzeigen, dass es auch noch Möglichkeiten gibt. Und die muss es ja auch geben. Man stelle sich vor, das wäre die einzige Elf, die spielen kann. Und damit müssen wir die nächsten Wochen zurechtkommen. Wir haben so viele Möglichkeiten.“
Deutschland startet am Sonntag (Anstoß 19 Uhr, live in der ARD und bei MagentaTV) gegen Außenseiter Curaçao in die WM-Endrunde. Letztmals überstand die DFB-Elf 2014 die Gruppenphase. Seit Januar 2025 ist Klopp Global Sports Director bei Red Bull und unter anderem verantwortlich für RB Leipzig und Leeds United.



