Die Trainerin von Union Berlin, Marie-Louise Eta, blickt dem bevorstehenden Duell mit dem FSV Mainz 05 mit besonderen Gefühlen entgegen. Es ist nicht nur ein wichtiges Spiel in der Fußball-Bundesliga, sondern auch ein Wiedersehen mit einem alten Weggefährten. „Ich durfte damals in der sehr erfolgreichen Zeit, die sehr durch Urs Fischer und sein Team geprägt war, hospitieren und dabei sein. Deswegen freue ich mich, ihn am Wochenende wiederzusehen“, erklärte die 34-Jährige im Vorfeld der Partie am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).
Eine erfolgreiche Zeit unter Fischer
Urs Fischer hatte Union Berlin zwischen 2018 und 2023 trainiert und in dieser Zeit Großartiges erreicht. Er führte den Klub zunächst in die Bundesliga und später sogar in die Champions League. Seit Ende des vergangenen Jahres ist der Schweizer nun in Mainz verantwortlich. Auch dort habe Fischer eine „ähnlich gute Erfolgsgeschichte“ begonnen, sagte Eta. „Er schafft es, Mannschaften und Spieler besser zu machen.“ Zudem sei der 60-Jährige „neben dem Inhaltlichen als Trainer einfach auch ein sehr, sehr feiner Mensch“.
Der Fokus liegt auf dem Sportlichen
Trotz aller Wertschätzung für den ehemaligen Mentor legt Eta den Fokus jedoch auf das Sportliche. „Klar freut man sich auf das Wiedersehen“, erklärte sie. Wenn das Spiel dann aber angepfiffen werde, gehe es darum, dieses zu gewinnen, „das wird auf der anderen Seite auch so sein“. Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt bereits sicher. Union hatte diesen am vergangenen Spieltag dank Schützenhilfe und eines 2:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln perfekt gemacht. Eta, die nach der Saison die Union-Frauen übernehmen wird, hat „Erleichterung“ empfunden: „Man hat sich schon darüber gefreut, dass der Punkt auch diese Bedeutung bekommen hat.“



