FC Bayern: Strittiger Platzverweis! Díaz fliegt nach Schwalben-Vorwurf vom Platz
FC Bayern: Díaz fliegt nach Schwalben-Vorwurf vom Platz

FC Bayern: Turbulenter Nachmittag endet mit strittigem Platzverweis für Díaz

Beim irren Bundesliga-Spiel des FC Bayern bei Bayer Leverkusen erlebte Stürmer Luis Díaz einen völlig verrückten Nachmittag, der mit einem höchst umstrittenen Platzverweis endete. Der Kolumbianer durchlief eine emotionale Achterbahnfahrt, die von Torjubel bis zur frühen Dusche reichte.

Von der Ausgleichstor-Feier zur Gelben Karte

Zunächst schien Díaz der Matchwinner zu werden: In der 69. Minute erzielte er den wichtigen Ausgleich zum 1:1, der schließlich auch den Endstand des turbulenten Duells bedeutete. Doch nur fünf Minuten später geriet der Bayern-Angreifer erstmals in Schwierigkeiten.

In der 74. Minute kassierte Díaz Gelb, nachdem er mit hohem Bein zwar klar den Ball traf, aber unabsichtlich auch Leverkusens Aleix Garcia am Kopf berührte. Diese Szene sorgte für heftige Diskussionen: Garcia-Teamkollege Robert Andrich forderte lautstark die Rote Karte und wurde dafür selbst mit Gelb verwarnt. Kurioserweise schloss sich sogar Bayers Geschäftsführer Fernando Carro auf der Tribüne nach Ansicht der Wiederholungen dieser Forderung an.

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Der umstrittene Entscheid: Schwalbe oder berechtigter Elfmeter?

Die entscheidende Szene folgte in der 84. Minute: Díaz drang mit dem Ball am Fuß in den Leverkusener Strafraum ein und versuchte, sich am Torhüter Janis Blaswich vorbeizuschlagen. Dabei kam es zu einem leichten Kontakt – Blaswich traf Díaz mit dem rechten Schienbein, während der Bayern-Spieler bereits leicht aus dem Tritt geraten war.

Schiedsrichter Christian Dingert entschied umgehend auf Schwalbe und zeigte Gelb-Rot. Diese Entscheidung war besonders brisant, weil der Video-Assistent (VAR) laut Regelwerk bei einer Schwalben-Entscheidung nicht eingreifen darf. Der Kölner Keller hätte sich nur melden können, wenn man einen potenziellen Elfmeter ausgemacht hätte – was trotz des sichtbaren Kontakts zwischen den Spielern offensichtlich nicht der Fall war.

Doppelter Spielerausfall für die Münchner

Bereits in der ersten Halbzeit hatten die Bayern einen Spieler verloren: Nicolas Jackson sah nach einem rüden Foul die glatte Rote Karte – eine Entscheidung, die im Gegensatz zu Díaz' Platzverweis unstrittig blieb. Damit endete das Spiel für den FC Bayern mit nur noch neun Spielern auf dem Platz.

Das Remis gegen Leverkusen bleibt somit eine zwiespältige Angelegenheit für den Rekordmeister: Einerseits der wichtige Punktgewinn durch Díaz' Ausgleichstreffer, andererseits der doppelte Spielerausfall und die Diskussionen um die Schiedsrichterentscheidungen, die das Spiel maßgeblich beeinflussten.

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