Die Füchse Berlin müssen in der Handball Champions League nach einem Leistungseinbruch um die Teilnahme am Final Four bangen. Der deutsche Handball-Meister verlor das packende Viertelfinal-Hinspiel beim ungarischen Spitzenklub Veszprem HC mit 34:35 (20:17) und steht im Rückspiel am kommenden Mittwoch in der Hauptstadt unter Druck.
Füchse jagen ersten Titel in der Königsklasse
Die Füchse peilen das Finalturnier am 13. und 14. Juni in Köln an, doch eine Fünf-Tore-Führung 20 Minuten vor Spielende reichte den Berlinern nicht zum Sieg. Die Ungarn drehten in der Schlussphase mächtig auf und behielten die besseren Nerven. Eineinhalb Wochen nach dem Triumph im DHB-Pokal konnte Welthandballer Mathias Gidsel die Niederlage mit überragenden 13 Toren nicht verhindern.
Vorjahresfinale verloren
Im Vorjahr hatte Berlin das Champions-League-Finale gegen den SC Magdeburg verloren. Der SCM ist nach einem 35:28 bei Pick Szeged am Mittwoch auf Halbfinalkurs. Die Füchse hatten beide Partien in der Gruppenphase gegen Veszprem gewonnen, dennoch erwartete Trainer Nicolej Krickau ein „brutales Spiel“. Seine Mannschaft hielt von Beginn an gut dagegen und lag scheinbar komfortabel in Führung, doch die Ungarn bäumten sich in der spannenden Schlussphase noch einmal auf.
Die Ausgangslage für das Rückspiel ist knifflig: Berlin muss mit mindestens zwei Toren Vorsprung gewinnen, um das Final Four zu erreichen. Die Mannschaft von Trainer Krickau ist jedoch bekannt für ihre Heimstärke und wird alles daran setzen, die Fans in der Hauptstadt zu begeistern und den Traum vom ersten Champions-League-Titel am Leben zu erhalten.



