Personalsorgen beim 1. FC Magdeburg: Zwei Defensivpfeiler fehlen in Elversberg
Der 1. FC Magdeburg steht vor einer schwierigen Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Ausgerechnet im wichtigen Auswärtsspiel bei der SV Elversberg am Freitagabend (18.30 Uhr) muss Trainer Petrik Sander auf zwei zentrale Abwehrspieler verzichten. Falko Michel und Tobias Müller sind nach jeweils fünf gelben Karten gesperrt und fallen damit aus.
Ungelegener Zeitpunkt für die Sperren
Die Personalausfälle treffen den Verein in einer kritischen Phase der Saison. „Das hat uns nicht gefallen“, kommentierte Sander die Situation. „Im Fall von Falko war es unnötig zu diesem Zeitpunkt. Aber im Laufe einer langen Saison ist es normal, dass so etwas passiert. Da muss man in der Lage sein, den einen oder anderen zu ersetzen.“ Beide Spieler hatten sich in den vergangenen Wochen als zuverlässige Stützen in der Defensive des Zweitligisten erwiesen.
Mögliche Ersatzlösungen mit Brisanz
Interessant ist nun, wie Sander seine Abwehr umbauen wird. Als mögliche Kandidaten für die Startelf gelten ausgerechnet Jean Hugonet und Silas Gnaka. Diese Entscheidung wäre pikant, da der Trainer beide Spieler im letzten Heimspiel gegen Karlsruher SC (1:3) bereits zur Halbzeit ausgewechselt hatte, weil sie nicht überzeugten und unsicher wirkten.
Schwierige Aufgabe gegen offensivstarke Saarländer
Die Ausfälle könnten kaum zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen. Die SV Elversberg verfügt mit 43 Treffern über den zweitstärksten Angriff der gesamten Liga und hat sich damit wieder in den Kreis der Aufstiegskandidaten gespielt. Für die Magdeburger Abwehr bedeutet dies eine enorme Herausforderung.
Sander analysiert die Gegner: „Sie stehen zurecht da oben. Es ist eine Mannschaft, die kaum Fehler macht und sich ihrer Mittel absolut bewusst ist. Man muss sie entweder zu Fehlern zwingen mit hohen Ballgewinnen oder gut verteidigen, um selbst schnell umzuschalten.“
Der Trainer muss also nicht nur personelle Lücken stopfen, sondern auch eine taktische Lösung finden, um mit der Offensivkraft der Saarländer fertig zu werden. Für den FCM, der aktuell im Abstiegskampf steckt, könnte dieses Spiel richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf werden.



