FIFA beobachtet Gewalt in Mexiko vor WM: 73 Tote, 10.000 Soldaten im Einsatz
FIFA beobachtet Gewalt in Mexiko vor WM: 73 Tote

FIFA beobachtet Gewalt in Mexiko vor WM: 73 Tote, 10.000 Soldaten im Einsatz

Der Fußball-Weltverband FIFA beobachtet die eskalierende Gewalt in Mexiko mit großer Sorge, nur rund 100 Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft 2026. Trotz mindestens 73 Toten in den jüngsten Unruhen hofft die FIFA auf eine baldige Beruhigung der Lage im Co-Gastgeberland.

Ständiger Austausch mit den Behörden

„Bei der FIFA in Mexiko beobachten wir die Lage in Jalisco sehr genau und stehen in ständigem Austausch mit den Behörden“, teilte der Weltverband mit. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Jalisco mit dem WM-Spielort Guadalajara, wo vier Partien der Weltmeisterschaft ausgetragen werden sollen.

Die FIFA bekräftigte ihre enge Zusammenarbeit mit den Behörden auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene. „Wir werden den Maßnahmen und Anweisungen der verschiedenen Regierungsstellen weiterhin folgen, die darauf abzielen, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Normalität wiederherzustellen“, ließ die Organisation wissen.

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Auslöser der Gewaltwelle

Die tödliche Gewalteskalation wurde durch die Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio „El Mencho“ Oseguera Cervantes durch die mexikanische Armee ausgelöst. Diese Aktion hat in weiten Teilen des Landes zu schweren Unruhen geführt, die bisher mindestens 73 Menschenleben forderten.

Als Reaktion auf die kritische Sicherheitslage hat die mexikanische Regierung mittlerweile 10.000 Soldaten entsandt, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.

WM-Planungen laufen weiter

Insgesamt sind in Mexiko 13 WM-Partien geplant, darunter die vier Spiele in Guadalajara. Zusätzlich wollen mehrere Nationalmannschaften ihr Teamquartier in Mexiko aufschlagen, was die Bedeutung einer stabilen Sicherheitslage unterstreicht.

Die FIFA betonte, dass sie die Entwicklungen in Mexiko kontinuierlich verfolgt und alle notwendigen Schritte in Abstimmung mit den lokalen Behörden unternimmt, um die Sicherheit aller Beteiligten während der Weltmeisterschaft zu gewährleisten.

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