Trotz Einreiseverbot: FIFA zahlt abgewiesenem Schiedsrichter volle WM-Vergütung
FIFA zahlt abgewiesenem Schiedsrichter volle WM-Vergütung

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan wird trotz seiner verweigerten Einreise in die USA seine volle Vergütung als WM-Referee erhalten. Das berichtet die BBC unter Berufung auf gut informierte Quellen rund um den Weltverband FIFA.

Hintergrund der Abweisung

Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.

FIFA-Zahlung trotz Nicht-Einsatz

Wie viel genau die Schiedsrichter für ihren Einsatz bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA erhalten, erfahren sie erst nach dem Turnier. Die FIFA hat jedoch signalisiert, dass Artan die volle Vergütung bekommen soll, obwohl er kein Spiel pfeifen darf.

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UEFA-Reaktion

Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte bereits auf Artans Abweisung in den USA reagiert. Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 wurde für die Leitung des Supercup-Endspiels zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg angesetzt.

Die Entscheidung der FIFA, die Vergütung zu zahlen, wird als Schritt zur Unterstützung des Schiedsrichters in einer schwierigen Situation gesehen. Artan selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu den Vorfällen.

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