Robin Gosens (32) wurde am Sonntagabend von der AC Florenz aus dem Kader für die anstehende Saisonvorbereitung gestrichen. Der deutsche Linksverteidiger, der seit zwei Jahren für den italienischen Traditionsklub spielt, fehlte auf der Liste der 29 Spieler, die der Verein veröffentlichte. Fans der Viola reagierten in den Kommentaren mit Bedauern und Zuneigung für den 24-fachen deutschen Nationalspieler.
Florenz plant nicht mehr mit Gosens
Hinter der Streichung steckt eine klare Entscheidung: Florenz plant nicht mehr mit Gosens, obwohl sein Vertrag noch zwei Jahre läuft. Die endgültige Bestätigung sendet ein deutliches Signal an potenzielle Abnehmer: Gosens ist verfügbar. Für Schalke 04, das seit längerem Interesse an dem Spieler zeigt, ist dies ein positives Zeichen. Ein möglicher Transfer scheitert wohl kaum an den Vereinen, sondern vielmehr an der persönlichen Entscheidung von Gosens selbst.
Gehalt und Familie als Knackpunkte
Knackpunkt eins: Auf Schalke würde Gosens weniger als die Hälfte seines aktuellen Gehalts verdienen, das in Italien deutlich über einer Million Euro netto liegt. Knackpunkt zwei: Gosens und seine Familie fühlen sich in Florenz sehr wohl, was einen Neustart wenig attraktiv machte. Doch der neue Stand zwingt ihn möglicherweise zu einem Ortswechsel, wenn er weiter Fußball spielen will. Ein weiterer Nachteil: Im Falle eines Abstiegs von Schalke im Jahr 2027 könnte ein erneuter Umzug anstehen – ein Argument, das im Fußballgeschäft oft vernachlässigt wird.
Entscheidung liegt bei Gosens
Letztlich liegt der Ball nun beim Spieler und seiner Familie. Sind sie bereit für einen großen Umzug? Und würde Gosens auf viel Geld verzichten, um sich seinen Schalke-Traum zu erfüllen? Schalke-Verantwortliche stehen schon lange in Kontakt mit Gosens und warten auf seine Entscheidung. Sollte er sich für den Wechsel entscheiden, wäre dies ein bedeutender Schritt für den Zweitligisten, der mit einem erfahrenen Nationalspieler seine Defensive verstärken könnte.



