Historischer Triumph: SC Freiburg stürmt erstmals ins Europa League Viertelfinale
Freiburg schreibt Geschichte: Erstmals im Europa League Viertelfinale

Historischer Triumph: SC Freiburg stürmt erstmals ins Europa League Viertelfinale

Der SC Freiburg hat Fußballgeschichte geschrieben. Im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gelang den Breisgauern eine spektakuläre Aufholjagd gegen den KRC Genk, die mit einem 5:1 (2:1)-Sieg und dem ersten Viertelfinaleinzug der Vereinsgeschichte in einem Europapokal belohnt wurde. Damit machte das Team von Trainer Julian Schuster die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett und setzte ein klares Ausrufezeichen.

Offensivfeuerwerk besiegelt den Traum

Fünf verschiedene Torschützen sorgten für ein beeindruckendes Offensivspektakel im heimischen Stadion. Matthias Ginter eröffnete bereits in der 19. Minute den Torreigen, ehe Igor Matanovic in der 25. Minute nachlegte. Nach der Pause setzte Vincenzo Grifo mit seinem 106. Pflichtspieltreffer im Freiburger Trikot einen besonderen Meilenstein: Er überholte Nils Petersen und ist nun alleiniger Rekordtorschütze der Breisgauer.

Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.) komplettierten den Kantersieg und besiegelten damit den historischen Einzug in die Runde der besten Acht. Lediglich Matte Smets (39.) konnte für Genk zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielen, doch Freiburg ließ sich den verdienten Erfolg nicht mehr nehmen.

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Schuster's Überzeugung trägt Früchte

Trainer Julian Schuster hatte vor der Partie am RTL-Mikrofon betont: „Wir haben die Überzeugung, den Rückstand aufzuholen.“ Diese Einstellung übertrug sich deutlich auf das Mannschaftsgefüge. Besonders erfreulich für den SCF-Coach: Nach seiner Rotsperre stand der wichtige Antreiber Eggestein wieder in der Startelf und konnte mit seinem späten Treffer den Sieg perfekt machen.

Die ersten beiden Tore fielen nach systematisch erhöhtem Druck. Eine präzise Freistoßflanke von Grifo köpfte Ginter zum Führungstreffer ein. Nur wenige Minuten später legte Ginter nach einem abgefälschten Versuch von Suzuki den Ball perfekt quer zu Matanovic, der aus kürzester Distanz einschob.

Reaktion auf Genks Zwischenerfolg

Obwohl die Breisgauer nach der frühen Führung etwas passiver wurden und Genk durch Smets den Anschlusstreffer erzielen konnte, ließen sich die Freiburger nicht aus dem Konzept bringen. Konstantinos Karetsas hatte zuvor bereits das Aluminium getroffen, doch der zurückprallende Ball landete bei Smets, der ihn über die Linie drückte.

Die Antwort folgte prompt: Grifo nutzte einen ungenauen Rückpass von Smets auf Keeper Tobias Lawal eiskalt aus und schrieb mit seinem Treffer nicht nur Vereinsgeschichte, sondern brachte seine Mannschaft auch wieder auf Erfolgskurs. Suzuki und Eggestein sorgten schließlich für den verdienten Endstand.

Historische Bilanz und Ausblick

Mit diesem Sieg setzte Freiburg seine perfekte Heimbilanz in dieser Europa-League-Saison fort: Fünf Spiele, fünf Siege. Nun können die Breisgauer ihr europäisches Abenteuer im April in der Runde der Besten Acht fortsetzen und damit ein weiteres Kapitel der erfolgreichen Vereinsgeschichte schreiben.

Dieser historische Erfolg unterstreicht nicht nur die kontinuierliche Entwicklung des SC Freiburg unter Trainer Julian Schuster, sondern markiert einen Meilenstein für den gesamten Breisgauer Fußball. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch auf europäischer Bühne ernst zu nehmen ist und sich gegen internationale Konkurrenz durchsetzen kann.

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