Fürth als Aufstiegsschreck: Zehn Punkte aus vier Spielen katapultieren Kleeblatt aus Abstiegszone
Fürth: Zehn Punkte aus vier Spielen katapultieren Kleeblatt

Fürth als Aufstiegsschreck: Zehn Punkte aus vier Spielen katapultieren Kleeblatt aus Abstiegszone

Freude pur beim Kleeblatt! Wer hätte das noch vor wenigen Wochen für möglich gehalten? Noch am 22. Spieltag war die SpVgg Greuther Fürth mit lediglich 19 Punkten und einem Abstand von vier Zählern auf den Relegationsplatz 16 abgeschlagener Tabellenletzter der Zweiten Bundesliga. Doch nun hat das Team einen atemberaubenden Aufschwung hingelegt.

Bemerkenswerte Serie gegen starke Gegner

Zehn Punkte aus den letzten vier Begegnungen katapultierten die Franken plötzlich und unerwartet aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Und das gelang ihnen zum Großteil gegen Mannschaften, die selbst um den Bundesligaaufstieg spielen. Hannover 96 wurde mit 2:1 besiegt, die SV Elversberg mit 2:0 geschlagen, und gegen den FC Schalke 04 gab es ein 1:1-Unentschieden. Zusätzlich wurde mit Arminia Bielefeld noch ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf bezwungen.

Dadurch sind Fürths Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gestiegen. Abwehrchef Philipp Ziereis (32) kommentierte die Entwicklung: „Wir haben uns Stück für Stück herausgearbeitet und jetzt genießen wir den Moment. Wir wissen, dass wir jetzt nicht übermütig werden dürfen und müssen weiter Gas geben. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns.“

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Defensive zeigt massive Verbesserung

Absolut bemerkenswert ist die defensive Stabilisierung der Mannschaft. Zwar hat Fürth mit insgesamt 56 Gegentoren immer noch die statistisch schlechteste Abwehr der Liga, doch in den letzten vier Partien kassierte das Team nur noch drei Treffer. Das senkte den Schnitt von zuvor 2,4 Gegentoren pro Spiel auf nun 0,75. Gegen Elversberg gelang sogar der erste Zu-Null-Sieg der Saison.

Ziereis zeigte sich erleichtert: „Es ist schön, dass da jetzt die Null steht. Das 2:0 war die Erlösung, und was da im Stadion los war – unsere Fans und alle vom Verein, wie sie mitfiebern. Die Energie stimmt, und das ist die Basis für unseren Erfolg.“ Die positive Stimmung im Ronhof scheint den Spielern zusätzlichen Rückenwind zu geben.

Diese unerwartete Aufholjagd macht Fürth plötzlich zum unberechenbaren Aufstiegsschreck in der Zweiten Bundesliga. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob das Kleeblatt den Schwung nutzen und den Ligaverbleib endgültig sichern kann.

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