Endlich bekommen Box-Fans das, wonach sie sich seit Jahren sehnen: den Mega-Kampf zwischen Tyson Fury (37) und Anthony Joshua (36). Das hat der saudi-arabische Promoter Turki Alalshikh am Montagnachmittag auf der Plattform „X“ verkündet. Dort schreibt er: „An meine britischen Freunde – es passiert. Es ist unterschrieben.“ Netflix soll den Kampf übertragen.
Ein Kampf, der eine Dekade in der Mache war
Der Kampf des Jahrhunderts ist seit einer Dekade in der Mache. Mehrfach scheiterten die Verhandlungen zwischen den Lagern. Zuletzt im Dezember 2025. Dann war Joshua allerdings in einen schweren Autounfall in Nigeria verwickelt, bei dem zwei enge Freunde von ihm ums Leben kamen. Danach hatten etliche internationale und auch deutsche Medien berichtet, dass Joshua nie wieder in den Ring steigen werde. Er selbst hatte sich dazu nie geäußert.
Aufbaukampf für Joshua
Jetzt kommt AJ für das große „Battle of Britain“ zurück. Das Duell mit Fury soll laut Box-Insider Mike Coppinger im 4. Quartal dieses Jahres steigen. Also im Oktober, November oder Dezember. Zuvor wird Joshua am 25. Juli in Riad sein Comeback geben. Dort trifft der Ex-Weltmeister auf den Albaner Kristian Prenga (35/20 Siege in 21 Profikämpfen). Joshua sagt: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mir etwas Zeit genommen habe, um mich neu zu sammeln und wieder aufzubauen, um bereit zu sein, in den Ring zurückzukehren – und heute ist der nächste Schritt auf diesem Weg.“
Furys Comeback und Wortgefecht
Auch Fury hatte zuletzt nach 16-monatiger Pause sein Ring-Comeback gefeiert und besiegte den Russen Arslanbek Makhmudov (36) vor 60.000 Fans im Tottenham Stadium eindeutig nach Punkten. Nur wenige Sekunden nachdem Fury zum Sieger erklärt worden war, stand er auch schon an den Seilen und lieferte sich live vor den Fans ein Wortgefecht mit Joshua. Fury: „Als Nächstes möchte ich euch den Kampf geben, den ihr alle wollt. Ich will dich, Anthony Joshua. Lass uns den Leuten geben, was sie wollen. Das Battle of Britain. Ich fordere dich heraus.“ Danach brüllt er noch: „Fragt ihn! Ja oder nein?“
Joshuas Antwort
Daraufhin bekam Joshua das Mikro, sagte: „Tyson, ich habe kein Problem damit, mit dir in den Ring zu steigen. Heute ist deine Nacht. Du sagst mir nicht, was ich machen soll. Ich jage dich seit zehn Jahren. Aber ich bin der Boss.“ Wieder Fury: „Renn nicht weiter weg. Lass uns tanzen.“
Joshua erklärte danach bei Netflix: „Wir saßen schon viele Male am Verhandlungstisch. Er ist zurückgetreten. Das bin ich nie. Er verschwindet, kommt zurück, verschwindet und kommt wieder zurück. Ich mache die großen Fights. Er muss mit mir arbeiten.“
Jetzt ist die Tinte unter dem Kampfvertrag anscheinend endlich trocken. Der Kampf des Jahrhunderts zwischen Fury und Joshua wird endlich stattfinden.



