Bundesliga-Krise: Gladbach stürzt nach Niederlage in Freiburg tiefer in den Abstiegskampf
Gladbach-Krise: Sieglos nach Niederlage in Freiburg

Gladbach stürzt tiefer in die Krise: Sieglos nach Niederlage in Freiburg

Die Krise bei Borussia Mönchengladbach nimmt bedrohliche Ausmaße an. Beim 1:2 (0:1) beim SC Freiburg zeigte die Borussia erneut eine enttäuschende Leistung und ist nun schon seit sieben Bundesliga-Spielen sieglos. Die Niederlage im Breisgau stürzt die Gladbacher noch tiefer in den Abstiegskampf.

Freiburg nutzt Gladbachs Schwächen konsequent aus

Der SC Freiburg erwies sich im Europa-Park-Stadion vor 34.700 Zuschauern als effektiver und verdienter Sieger. Matthias Ginter, der von 2017 bis 2022 für Gladbach spielte, brachte den Sport-Club in der 38. Minute mit einem Seitfallzieher in Führung. Igor Matanovic machte in der 74. Minute mit seinem sechsten Saisontor alles klar, nachdem Gladbachs Torwart Moritz Nicolas den Ball nur unglücklich vor seine Füße abwehren konnte.

Die Borussia zeigte sich über weite Strecken des Spiels harmlos und ideenlos. „Das ist zu wenig. Wir kriegen zu einfache Tore. Wir sind zu wenig gefährlich“, analysierte Gladbachs bosnischer Torjäger Haris Tabakovic bei DAZN die enttäuschende Leistung seines Teams. Tabakovic gelang in der 85. Minute zwar noch der Anschlusstreffer zum 1:2, doch zu mehr reichte es für die Gäste nicht.

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Gladbachs historische Probleme im Breisgau setzen sich fort

Die historische Statistik sprach ohnehin nicht für die Borussia. Der letzte Sieg im Breisgau gelang Gladbach bereits im März 2002 – damals waren Hans Meyer bei der Borussia und Volker Finke beim SC die Trainer. Auch im 18. Anlauf hintereinander gelang den Gladbachern nun kein Sieg in Freiburg.

Gladbach-Trainer Eugen Polanski musste zudem auf Kapitän Rocco Reitz verzichten, der gesperrt war. Als Ersatz setzte Polanski auf Philipp Sander: „Philipp Sander ist derjenige, der Rocco vom Profil am nächsten kommt: dynamisch, zweikampfstark, laufstark“, erklärte der Trainer beim übertragenden Sender DAZN. Sander konnte jedoch nicht überzeugen, und Gladbachs oft mühsame Vorstöße prallten an der Freiburger Abwehr um den starken Routinier Ginter ab.

Freiburg feiert fünften Heimsieg im Jahr

Für den SC Freiburg bedeutete der Sieg den fünften Heimsieg im laufenden Jahr. „Das war kein Leckerbissen heute. Aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, sagte Torschütze Matthias Ginter nach dem Spiel. Freiburg-Trainer Julian Schuster hatte nach der 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim die Offensive umgestellt und mit Vincenzo Grifo, Jan-Niklas Beste und Igor Matanovic drei offensive Spieler in die Startelf gebracht.

Die Gladbacher hingegen müssen dringend die Kurve kriegen. Mit jeder weiteren sieglosen Partie wird der Abstiegskampf bedrohlicher. Die Borussia zeigt derzeit zu viele Schwächen in der Defensive und zu wenig Gefährlichkeit im Angriff. Eine schnelle Trendwende ist dringend notwendig, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden.

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