Michael Gspurning (45), ehemaliger Torwarttrainer von Union Berlin, ist bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA weiterhin auf der großen Fußballbühne präsent. Als Torwarttrainer der österreichischen Nationalmannschaft kämpft er um den Einzug in die K.o.-Runde. Kürzlich erlebte er mit dem Team ein 0:2 gegen Titelverteidiger Argentinien in Dallas.
Gspurning: „Messi weiß immer, was als Nächstes passiert“
Das Spiel gegen Argentinien vor mehr als 70.000 Zuschauern bezeichnete Gspurning als „riesengroßes Erlebnis“. Der Weltmeister sei ein würdiger Sieger gewesen, doch der Ex-Unioner kritisierte: „Was schade ist, dass zu viel Respekt für die andere Seite da war.“ Die Argentinier hätten sich mehr erlauben dürfen. Besonders beeindruckt zeigte sich Gspurning von Superstar Lionel Messi: „Messi liest das Spiel gefühlt so, als ob er nicht im Jetzt ist. Er weiß immer schon, was als Nächstes passiert.“
Familie Gspurning reist durch die USA
Ein besonderer Moment für den 45-Jährigen war die Anwesenheit seiner Familie. Ehefrau Katharina, Tochter Melia und Sohn Kiman verfolgten das Spiel live von der Tribüne aus. Die Tickets bezahlte Gspurning selbst. Während der WM reisen seine Liebsten durch die USA. Ein besonderer Halt war Seattle, wo Sohn Kiman 2013 geboren wurde – damals stand Gspurning für die Seattle Sounders im Tor.
Gspurnings Zukunft nach Union Berlin
Seit seinem Abschied von Union Berlin ist Gspurning auf Vereinssuche. „Bei mir gibt es noch nichts Neues“, sagte er. Sein Wunsch sei eine Arbeit bei einem Klub, der international vertreten ist. Bis dahin konzentriert er sich voll auf die WM. In Kansas soll gegen Algerien der nächste Schritt Richtung K.o.-Runde gelingen.



