RB Leipzig-Chefin Haenni: Champions League ist finanziell alternativlos für den Club
Haenni: Champions League für Leipzig alternativlos

RB Leipzig-Chefin Haenni: Champions League ist finanziell alternativlos für den Club

Tatjana Haenni, die Geschäftsführerin des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, hat klare Ziele für ihre Amtszeit formuliert. In einem Interview mit der Sport-Bild betonte die 59-jährige Schweizerin, dass die Qualifikation für die Champions League aus finanzieller Sicht essenziell für den Verein sei. Ohne die Einnahmen aus der Königsklasse müsste Leipzig jedes Jahr die besten Spieler verkaufen, um den Club zu finanzieren.

Drei klare Ziele für die kommenden Jahre

Haenni, die seit dem 1. Januar 2026 in Leipzig tätig ist, hat sich drei Hauptziele für die ersten drei Jahre ihrer Amtszeit gesetzt:

  • Der Club soll lokal tiefer verankert werden, um die Verbindung zur Region zu stärken.
  • Eigene Talente aus der Jugend sollen endlich den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft schaffen.
  • Die Einnahmesituation muss verbessert werden, da noch Potenzial in VIP-Bereichen, Ticketing, Merchandising und Sponsoring besteht.

„Wir haben noch nicht alle VIP-Bereiche ausgebucht, es gibt Luft beim Ticketing, Merchandising und auch im Sponsoring“, erklärte Haenni. Sie sieht in der Champions League die zentrale Säule für die finanzielle Stabilität des Vereins.

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Skurrile Begegnung mit Jürgen Klopp und Wette mit Uli Hoeneß

Ihr erstes Kennenlernen mit Jürgen Klopp, dem globalen Fußball-Chef von Red Bull, verlief etwas ungewöhnlich. Nachdem feststand, dass Haenni nach Leipzig wechseln würde, erhielt sie eine Nachricht von Klopp mit den Worten: „Hallo, Jürgen Klopp hier. Ich freue mich. Wollen wir mal quatschen?“ Zunächst musste sie überprüfen, ob es sich tatsächlich um ihn handelte. Später folgte ein Video-Anruf, während sie mitten in Zürich an einer Straßenecke stand. Haenni zeigte sich beeindruckt von Klopps Initiative und glaubt fest an seinen Verbleib im RB-Kosmos, trotz jüngster Gerüchte über einen möglichen Abgang im Sommer.

Innerhalb von drei Jahren könnte RB Leipzig auch die deutsche Meisterschaft gewinnen. Für eine Wette mit Bayern-München-Patron Uli Hoeneß, ähnlich wie einst Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz, wäre Haenni bereit. Als Einsatz schlug sie einen Franciacorta, einen italienischen Schaumwein, vor. „Ich wette aber nicht gerne, ich überzeuge lieber mit Taten“, fügte sie hinzu.

Zukunftsperspektiven und finanzielle Herausforderungen

Haenni betonte, dass die Champions League nicht nur sportlich, sondern vor allem finanziell von großer Bedeutung ist. „Aus finanzieller Sicht ist die Champions League essenziell für uns. Wenn wir das nicht erfüllen, haben wir bei der Kaderplanung eine andere Ausgangslage“, sagte sie. Sie wünscht sich, Klopp weiterhin als Berater und Experten für den Club gewinnen zu können, um von seiner Erfahrung zu profitieren.

Insgesamt zeigt Haenni mit ihren Plänen einen klaren Kurs für RB Leipzig auf, der auf finanzielle Stabilität, lokale Verankerung und die Förderung eigener Talente setzt. Die Champions League bleibt dabei der Schlüssel zum Erfolg.

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