Hannover 96: Titz kämpfte mit privaten Sorgen um kranken Sohn
Hannover 96: Titz kämpfte mit privaten Sorgen um kranken Sohn

Hannover – Für Christian Titz, Trainer von Hannover 96, war die vergangene Saison nicht nur sportlich eine Herausforderung. Wie jetzt bekannt wurde, trug der 55-Jährige während des Aufstiegskampfes in der 2. Bundesliga auch private Sorgen mit sich herum. Sein Sohn Jan-Luca (20) litt unter Fieberschüben und konnte die letzten Spiele nicht verfolgen.

In einem Urlaubs-Vlog auf YouTube berichtete Jan-Luca Titz: „Es kam jetzt länger nichts von mir. Das lag daran, dass ich oft krank war. Ich habe seit Monaten leider mit Fieberschüben zu kämpfen.“ Auch vor der Reise nach Mallorca hatte er noch Fieber, fühle sich dort aber inzwischen besser. Der Sohn des Trainers leidet seit seiner Kindheit an Rheuma.

Christian Titz engagiert sich seit Jahren für den Verein Rheumakinder e.V. und ist seit 2018 Schirmherr. Er startet regelmäßig Spendenaktionen und veranstaltet Spendenläufe. „Rheuma ist eine heimtückische Krankheit und sie kann oftmals erst sehr spät festgestellt werden. Das Krankheitsbild ist so facettenreich. Deshalb ist es wichtig, darauf aufmerksam zu machen“, sagte der Fußballlehrer.

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Der Trainer verpasste mit Hannover 96 auf der Zielgeraden den Aufstieg und wurde anschließend von Aufsichtsratsboss Martin Kind kritisiert. Nun tankt Titz mit seiner Familie auf Mallorca Kraft für die neue Saison. Jan-Luca hofft: „Nächstes Jahr steigen wir auf.“

Das Training in Hannover beginnt am 23. Juni mit Medizinchecks und Leistungstests. Die erste öffentliche Einheit ist am 25. Juni geplant. Drei Testspiele sind bereits fix: am 1. Juli in Pattensen, am 4. Juli in Ramlingen und am 7. Juli gegen Phönix Lübeck. Vom 17. bis 24. Juli reist die Mannschaft ins Trainingslager nach Iserlohn.

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