Hansa Rostocks Frauen droht bei Hertha BSC das nächste Debakel
Die Fußballerinnen des FC Hansa Rostock stehen am 14. Spieltag der Regionalliga Nordost vor einer äußerst schwierigen Aufgabe. Das abstiegsbedrohte Schlusslicht gastiert am Sonntag um 14 Uhr beim aktuellen Spitzenreiter Hertha BSC. Die Berlinerinnen benötigen ebenfalls dringend jeden einzelnen Punkt in ihrem Kampf um den Aufstieg in die höhere Liga.
Außenseiterrolle für die Rostockerinnen
Die Hansa-Frauen treten in dieser Partie klar als Außenseiterinnen an. Die bisherigen Begegnungen der beiden Mannschaften sprechen eine deutliche Sprache. In drei Spielen mussten die Rostockerinnen drei Niederlagen hinnehmen und kassierten dabei insgesamt 31 Gegentore. Die Ergebnisse lauteten 0:10, 3:9 und 0:12.
Den Auftakt ins Jahr 2026 gestalteten die Hansa-Spielerinnen ebenfalls enttäuschend. Gegen Hohen Neuendorf unterlagen sie mit 1:3 und rutschten dadurch auf den letzten Tabellenplatz ab. Auf Torhüterin Anna Thiele dürfte im Spiel gegen Hertha BSC erneut eine enorme Arbeitslast zukommen.
Trainer Ringo Scholz sieht Chancen im Underdog-Status
Hansa-Trainer Ringo Scholz versucht, die schwierige Ausgangslage positiv zu nutzen. „Für uns ist das doch im Grunde das einfachste Spiel der Saison. Wir können dort völlig locker und befreit aufspielen. Die Rollen sind klar verteilt, niemand erwartet etwas von uns oder rechnet damit, dass wir einen Punkt holen. Wir wollen uns in jedem Fall besser verkaufen als im Hinspiel“, erklärte der Coach.
Kapitänin Mette Bönsch führt die Hansa-Mannschaft in dieses wichtige Spiel. Die Spielerinnen wissen, dass sie gegen die starken Berlinerinnen eine herausragende Leistung zeigen müssen, um eine erneute hohe Niederlage zu vermeiden.
Die Partie zwischen Hertha BSC und dem FC Hansa Rostock verspricht spannend zu werden, auch wenn die Ausgangslage eindeutig erscheint. Beide Teams haben unterschiedliche Ziele – die Berlinerinnen kämpfen um den Aufstieg, während die Rostockerinnen verzweifelt Punkte für den Klassenerhalt benötigen.



