Heckings Bundesliga-Comeback: Nervöse Minuten vor dem Anpfiff in Wolfsburg
Heckings Comeback: Nervöse Minuten vor Bundesliga-Rückkehr

Heckings Bundesliga-Rückkehr: Die nervöse halbe Stunde vor dem Anpfiff

Dieter Hecking, der erfahrene Fußballtrainer, steht vor einem besonderen Moment: seiner Rückkehr auf die Trainerbank des VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Doch trotz jahrzehntelanger Erfahrung gesteht der 61-Jährige, dass auch ihn vor Spielbeginn die Nervosität packt.

Ungewöhnliche Rituale gegen die Anspannung

"Die halbe Stunde von 15.00 Uhr, wenn ich meine Interviews gemacht habe, bis 15.30 Uhr, ist die schlimmste halbe Stunde", verrät Hecking im Vorfeld des Auswärtsspiels bei der TSG Hoffenheim. In dieser Phase wisse er nie recht, was er tun solle. "Dann habe ich mein Handy in der Hand und gucke mir die Ergebnisse der zwölften brasilianischen Liga an", erzählt der Trainer auf der Pressekonferenz.

Zudem gebe er in diesen Minuten seinen Gelüsten nach: "Außerdem esse ich in dieser Phase auch allen Scheiß. Süßigkeiten, die irgendwo rumliegen, um die Anspannung zu verdrängen." Erst mit dem Anpfiff kehre Ruhe ein. "Wenn das Spiel dann losgeht, habe ich mein Wässerchen in der Hand, und dann geht das auch."

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Emotionalität als Schlüssel zum Erfolg

Trotz der Nervosität freut sich Hecking auf sein Bundesliga-Comeback. "Ich habe mich ja selbst mal als Kind der Bundesliga bezeichnet. Und wenn man dann zurückkommt, ist das schon immer wieder besonders", betont er. Die Anspannung brauche er bewusst, um in den "Match-Modus" zu gelangen.

"Die Nervosität wird hoffentlich genauso hoch sein, weil ich das brauche, um die Emotionalität auf den Platz zu bringen, die ich auch von der Mannschaft erwarte", erklärt Hecking seine Einstellung. Für den Trainer ist es bereits das 444. Spiel in der Ersten Liga.

Schwere Aufgabe in Wolfsburg

Hecking übernimmt den kriselnden VW-Club in einer schwierigen Situation. Der VfL Wolfsburg liegt als Tabellenvorletzter bereits vier Punkte hinter dem Relegationsrang zurück und hat sechs der vergangenen sieben Spiele verloren. "Man merkt schon, dass die Serie in der Rückrunde und der Tabellenplatz an den Spielern nagen", analysiert der Trainer.

Es ist Heckings zweite Amtszeit in Wolfsburg. 2015 gewann er mit dem Club den DFB-Pokal. Diesmal soll er den Verein vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga bewahren. "Da ist es dann auch nicht damit getan, dass ein neues Gesicht kommt", weiß der erfahrene Trainer.

Glaube an die Überraschung

Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigt sich Hecking optimistisch für das Spiel in Hoffenheim. "Wir werden alles dafür tun, dass die Mannschaft die Energie und den Glauben hat, dass sie das Spiel in Hoffenheim gewinnen kann", verspricht der Trainer. Er tritt die Nachfolge von Daniel Bauer an, von dem sich Wolfsburg nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV getrennt hatte.

Heckings Rückkehr in die Bundesliga ist nicht nur für den Trainer selbst ein emotionaler Moment, sondern auch für den gesamten Verein, der dringend einen Neuanfang benötigt. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der erfahrene Trainer die Wende schaffen kann.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration