Hertha BSC erzielt positives Ergebnis im zweiten Halbjahr 2025
Der Berliner Fußball-Zweitligist Hertha BSC setzt seinen konsequenten Sparkurs erfolgreich fort und konnte im zweiten Halbjahr 2025 erstmals seit längerer Zeit einen Gewinn von 385.000 Euro für die Hinrunde verzeichnen. Dies gab der Verein in einer offiziellen Mitteilung bekannt und unterstreicht damit die wirtschaftliche Konsolidierung.
Wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg der wirtschaftlichen Stabilisierung
Geschäftsführer Ralf Huschen betonte die Bedeutung dieses Ergebnisses: „Das zurückliegende Halbjahr markiert einen wichtigen Zwischenschritt auf unserem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. Erstmals seit längerer Zeit können wir wieder ein leicht positives Ergebnis ausweisen. Das zeigt, dass unser konsequenter Kurs greift und Wirkung entfaltet.“ Gleichzeitig verwies er darauf, dass noch ein weiter Weg vor dem Verein liege.
Der vor drei Jahren eingeleitete Sparkurs wurde im zweiten Halbjahr 2025 durch eine weitere Senkung der Gesamtkosten fortgesetzt. Das operative Ergebnis beläuft sich auf 4,1 Millionen Euro. Dem stehen jedoch Abschreibungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro sowie ein Zinsergebnis von 2,4 Millionen Euro gegenüber.
Schuldenlast bleibt trotz Fortschritten eine Herausforderung
Trotz der positiven Entwicklung drücken den Zweitligisten weiterhin Schulden im zweistelligen Millionenbereich. Im Dezember hatte Hertha Anteile des Nordic Bond in Höhe von 21,2 Millionen Euro zurückgekauft, um die zinstragenden Verbindlichkeiten zu reduzieren. Die verbleibenden Schulden verteilen sich nun auf 18,8 Millionen Euro für den Bond sowie 17,4 Millionen Euro für weitere Fremdkapitalgeber.
Der Transferwert der Profis wird laut transfermarkt.de auf 59 Millionen Euro taxiert. Weitere Kostensenkungen könnten sich nach der Saison ergeben, wenn die Ausgaben für den Profikader reduziert werden können.
Strategie und konsequente Entscheidungen als Grundlage
Geschäftsführer Peter Görlich hob hervor, dass der Weg zur wirtschaftlichen Stabilität in der zweiten Liga kein Selbstläufer sei, sondern das Ergebnis von Strategie und konsequenten Entscheidungen. „Diesen Weg werden wir mit Augenmaß und Verantwortung weitergehen“, erklärte Görlich und bekräftigte damit den fortgesetzten Sparkurs des Vereins.
Die positive Bilanz für das zweite Halbjahr 2025 unterstreicht die Fortschritte von Hertha BSC in der wirtschaftlichen Sanierung, auch wenn die Schuldenlast weiterhin eine erhebliche Belastung darstellt. Der Verein bleibt damit auf einem guten Weg, muss aber weiterhin diszipliniert handeln, um langfristige Stabilität zu erreichen.



