Trainer Stefan Leitl von Hertha BSC steht vor einer Systemfrage vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn. Nach dem ersten Saisonsieg mit 3:0 beim Tabellenführer Hannover 96 überlegt Leitl, ob er die erfolgreiche Aufstellung ändern soll. Grund ist die Rückkehr des gesperrten Innenverteidigers Linus Gechter.
Leitl betonte, dass er die Trainingswoche beobachtet habe, um zu entscheiden. Er lobte die Mannschaftsleistung gegen Hannover, verwies aber auf die Optionen durch Gechter. Möglicherweise stellt er auf eine Dreierkette in der Abwehr um, um Gechter einzubauen, oder er ersetzt einen der bisherigen Innenverteidiger Marton Dardai oder Toni Leistner.
Die Systemumstellung von 3-5-2 auf 4-3-3 gegen Hannover brachte mehr Stabilität, lobte Torhüter Tjark Ernst. Leitl zeigte sich jedoch irritiert über die öffentliche Diskussion um die Systemfrage. Er schloss nicht aus, wieder zur alten Grundordnung zurückzukehren, die in der Vorsaison Stabilität verlieh.
Die Umstellung half mehreren Spielern: Fabian Reese spielte wieder auf dem linken Flügel, Marten Winkler auf der offensiven Außenbahn und Michael Cuisance auf der Zehn. Auch die Außenverteidiger Julian Eitschberger und Deyovaisio Zeefuik profitierten, da sie defensiv stärker sind als offensiv.
Leitl begründete die Umstellung gegen Hannover auch mit dem Gegner, der mit einem Dreiersturm spielte. Nun muss er entscheiden, ob er das erfolgreiche System beibehält oder auf Gechter setzt.



