Hoffenheim dominiert Freiburg und stellt Vereinsrekord auf
Die TSG 1899 Hoffenheim hat im badischen Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg einen überzeugenden 3:0-Heimsieg eingefahren und damit ihre Ambitionen für die Champions League weiter untermauert. Vor 22.679 Zuschauern im Sinsheimer Stadion trafen Fisnik Asllani, Ozan Kabak und Valentin Gendrey für die hoch überlegene Mannschaft von Trainer Christian Ilzer.
Rekordserie und historischer Sieg
Mit diesem achten Heimsieg in Serie stellte der Tabellendritte einen Vereinsrekord auf. Zudem gelang Hoffenheim erstmals seit September 2018 wieder ein Sieg gegen Freiburg in der eigenen Arena. Der SC-Chefcoach Julian Schuster musste die Lehrstunde von der Tribüne aus verfolgen, da er gesperrt war, und wurde an der Seitenlinie von Assistent Lars Voßler vertreten.
Früher Geniestreich und langes Geduldsspiel
Bereits in der 5. Minute sorgte Andrej Kramaric für einen spektakulären Moment, als er aus 30 Metern ins Tor traf. SC-Keeper Noah Atubolu stand nach einem missglückten Aufbauspiel zu weit vor seinem Gehäuse, hatte jedoch Glück, da Kramaric im Abseits stand. Trotz dieses frühen Schocks gerieten die Gäste, die ohne den gesperrten Johan Manzambi antreten mussten, von Beginn an unter massiven Druck.
Nach unruhigen Wochen, in denen die Entscheidung über den Verbleib von Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker fiel und eine 1:5-Niederlage beim FC Bayern verkraftet werden musste, wirkten die TSG-Profis unbeirrt und fokussiert. Freiburg hatte große Mühe, gegen das aggressive Pressing des Gegners anzukommen, zumal mit Wouter Burger ein Schlüsselspieler nach abgelaufener Sperre wieder im Mittelfeld agierte.
Torflut nach der Pause
Trotz 16 Torschüssen in der ersten Halbzeit, darunter knappe Versuche von Burger und ein Kopfball von Kabak, der direkt auf Atubolu traf, ging es torlos in die Pause. Doch nur eine halbe Minute nach Wiederanpfiff köpfte Asllani nach einer präzisen Flanke von Vladimir Coufal zum 1:0 ein – sein siebtes Saisontor. Kurz darauf war Kabak bei einer Coufal-Ecke ebenfalls per Kopf zur Stelle und erhöhte auf 2:0.
Der DFB-Pokal-Halbfinalist aus Freiburg kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus und sah sich einer Angriffswelle nach der anderen ausgesetzt. Zur Verschärfung der Lage musste der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Max Rosenfelder verletzt ausgewechselt werden. Auch die spätere Hereinnahme von Standardspezialist Vincenzo Grifo brachte dem SC keine Entlastung. In der Nachspielzeit schenkte der eingewechselte Valentin Gendrey den konsternierten Freiburgern noch das 3:0.
Dieser Sieg unterstreicht nicht nur die starke Form Hoffenheims, sondern festigt auch die Position des Teams im Kampf um die internationalen Plätze. Die Mannschaft zeigt sich resilient nach Rückschlägen und demonstriert mit dieser Leistung ihr Potenzial für die anstehenden Herausforderungen der Saison.



