Champions League mit Verspätung: Jonas Hofmann ist Hjulmands vielseitige Waffe bei Bayer Leverkusen
Hofmann: Leverkusens Allzweckwaffe für die Champions League

Champions League mit verspätetem Start: Jonas Hofmann als vielseitige Option für Bayer Leverkusen

Am Dienstag hebt Sonderflug KK7904 um 13.50 Uhr mit dem Team von Bayer Leverkusen von Köln nach Athen ab. Die Werkself tritt am Mittwochabend um 21 Uhr bei Olympiakos Piräus zum Play-off-Hinspiel der Champions League an. Für Mittelfeldspieler Jonas Hofmann beginnt die Königsklasse in dieser Saison mit einer besonderen Verspätung – doch umso größer ist seine Vorfreude auf den europäischen Wettbewerb.

Nachnominierung für die K.o.-Phase als besondere Motivation

Für den Kader der Ligaphase wurde der 33-jährige Hofmann im vergangenen September nicht berücksichtigt. Erst für die entscheidende K.o.-Phase rückte er ins Aufgebot der Leverkusener nach. Eine späte Genugtuung für den erfahrenen Spieler? „Nein, dafür bin ich nicht der Typ“, betont der Double-Gewinner von 2024 entschieden. „Ich hatte die Entscheidung des Vereins damals nicht verstanden, aber akzeptiert. Das ist Vergangenheit. Jetzt freue ich mich umso mehr, dabei zu sein und endlich wieder die Champions-League-Hymne zu hören.“

Bisher hat Hofmann insgesamt 19 Spiele in der Königsklasse für Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und nun Bayer Leverkusen absolviert. „Ich bin auf jeden Fall heiß darauf“, erklärt der Nationalspieler mit Nachdruck. „Mein persönliches Ziel ist es, in dieser Saison noch so viele Spiele wie möglich in der Champions League aufzuholen und meinen Beitrag zum Erfolg des Teams zu leisten.“

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Die Allzweckwaffe im System von Trainer Kasper Hjulmand

Was Jonas Hofmann besonders wertvoll für Bayer Leverkusen macht, ist seine enorme Flexibilität auf dem Platz. Er gilt als wahre Allzweckwaffe im Kader von Trainer Kasper Hjulmand. Die beiden kennen sich bereits bestens aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Mainz 05 in der Saison 2014/15. Gibt es heute besondere Absprachen zwischen Spieler und Trainer?

„Man tauscht sich natürlich regelmäßig aus“, erläutert Hofmann die Zusammenarbeit. „Aber der Trainer sagt mir nicht im Voraus, dass ich mal hier und dann dort spielen werde. Mir hat es in meiner gesamten Karriere immer geholfen, dass ich flexibel auf verschiedenen Positionen einsetzbar bin. Und wenn Not am Mann ist, weiß Trainer Hjulmand genau, dass er mich auf vielen Positionen bringen kann. Er kennt meine Qualitäten und weiß, was er dann von mir erwarten kann. Auf welcher Position ich letztendlich zum Einsatz komme, ergibt sich meist erst aus dem Spielverlauf heraus.“

Einsatz gegen St. Pauli unterstreicht die Vielseitigkeit

Beim deutlichen 4:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli wurde Hofmann in der 72. Spielminute beim Stand von 3:0 für Linksverteidiger Alejandro Grimaldo eingewechselt. In der verbleibenden Spielzeit legte er noch das vierte Tor für Ernest Poku auf und bewies einmal mehr seine Anpassungsfähigkeit. „Ich glaube, ich habe die Situation ganz gut gelöst“, analysiert Hofmann selbstkritisch. „Grima spielt ja auch nicht den klassischen Linksverteidiger, sondern agiert sehr offensiv. Da konnte ich mich gut in das Spielgefüge einbringen.“

Für Bayer Leverkusen und Trainer Kasper Hjulmand ist Jonas Hofmann damit nicht nur ein verspäteter, sondern vor allem ein äußerst wertvoller Neuzugang für die Champions-League-K.o.-Phase. Seine Erfahrung und vor allem seine Flexibilität auf verschiedenen Positionen könnten im entscheidenden Moment den Unterschied ausmachen.

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