Verrücktes HSV-Remis gegen Augsburg: Fairplay-Aktion von Gregoritsch korrigiert Aytekin
Verrücktes HSV-Remis gegen Augsburg: Fairplay-Aktion von Gregoritsch korrigiert Aytekin

Im Volksparkstadion trennten sich der Hamburger SV und der FC Augsburg mit einem 1:1-Unentschieden. Die Partie war geprägt von einer außergewöhnlichen Fairplay-Aktion des Ex-Hamburgers Michael Gregoritsch.

Augsburg ging in der 22. Minute durch Arthur Chaves in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit trat Gregoritsch, der von 2015 bis 2017 für den HSV spielte, im Strafraum auf den Fuß von HSV-Spieler Vieira und rutschte aus. Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied zunächst auf Freistoß für Augsburg, korrigierte sich aber nach einem Gespräch mit Gregoritsch und gab stattdessen Schiedsrichterball.

Gregoritsch erklärte später: „Er hat mich gefragt, wie ich die Situation aus meiner Sicht empfunden habe. Ich bin auf ihm gelandet. Das habe ich ihm auch so gesagt.“ Aytekin und Gregoritsch kennen sich seit zehn Jahren, was die Kommunikation erleichterte.

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Nach der Pause drängte der HSV auf den Ausgleich. In der 60. Minute legte Robert Glatzel auf Ransford Königsdörffer ab, der aus 15 Metern zum 1:1 traf. Für Glatzel war es die dritte Torbeteiligung der Saison, nachdem er zuletzt wegen eines eigenmächtigen Interviews aus dem Kader gestrichen worden war.

Nur vier Minuten später sah Miro Muheim die Rote Karte wegen einer Notbremse an Augsburgs Kade. In Unterzahl vergab Gregoritsch zweimal die Chance auf den Sieg (73., 74.). Auf der anderen Seite hatten Grönbaek (83.) und Gocholeishvili (89.) gute Möglichkeiten für den HSV.

Fast das Eigentor des Jahres unterlief Keven Schlotterbeck, als er einen Rückpass auf Kopfhöhe zu Keeper Dahmen spielte, der den Ball an die Latte klatschte (83.).

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