Hummels und Müller sehen DFB-Team als WM-Favoriten: „Wird uns nicht blühen“
Der ehemalige Fußball-Weltmeister Mats Hummels zeigt sich überzeugt von den Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft im Sommer 2026. Nach den enttäuschenden Vorrunden-Aus in den Jahren 2018 und 2022 erwartet der 37-jährige Defensivspieler diesmal einen deutlich besseren Verlauf. „Was wir 2018 und 2022 mitmachen mussten, dass nach der Vorrunde Ende war, wird uns dieses Mal nicht blühen“, sagte Hummels in einem Interview. „Es wird ein sehr souveränes Weiterkommen geben.“
Optimistische Prognosen für die Vorrunde
In der Gruppenphase trifft das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Curacao, Ecuador und die Elfenbeinküste. Hummels, der die WM in den USA, Mexiko und Kanada als Experte für den Streamingdienst MagentaTV begleiten wird, äußert klare Erwartungen: „Ich erwarte schon, dass die deutsche Nationalmannschaft in den drei Spielen nicht nur gewinnt, sondern auch die klar überlegene Mannschaft sein wird.“ Diese Zuversicht basiert auf seiner Einschätzung der aktuellen Mannschaftsstärke und der Arbeit des Trainerteams.
Deutschland im erweiterten Favoritenkreis
Mit Blick auf die internationalen Konkurrenten positioniert Hummels die deutsche Elf im erweiterten Favoritenkreis. „Spanien steht über allem“, analysierte er, „danach gibt es sieben, acht, neun Teams, die realistisch Weltmeister werden können. Da sind wir eines davon.“ Diese Einschätzung teilt auch sein ehemaliger Teamkollege Thomas Müller, der ebenfalls Weltmeister von 2014 ist und heute für die Vancouver Whitecaps in Kanada spielt.
Müller betont das Potenzial des Teams
Thomas Müller, der wie Hummels und Jürgen Klopp im Sommer als TV-Experte fungieren wird, sieht zwar gewisse Schwankungen in der Leistung der Nationalmannschaft, erkennt aber großes Potenzial. „Ich vermisse bei uns logischerweise die Konstanz über die letzten Jahre“, räumte Müller ein, „aber man sieht zwischendurch – nicht nur bei der EM vor zwei Jahren, sondern auch bei einzelnen Spielen in der Quali – was wir können.“ Diese Aussage unterstreicht die Hoffnung auf eine stabile Turnierleistung, die über die Vorrunde hinausreicht.
Beide Experten heben hervor, dass die Erfahrungen aus vergangenen Misserfolgen als Motivation dienen könnten. Die Kombination aus jungem Talent und erfahrenen Spielern unter der Führung von Julian Nagelsmann gibt Anlass zur Zuversicht. Die Fußball-Welt gespannt auf den Auftakt der WM, bei dem Deutschland beweisen muss, ob es den hohen Erwartungen gerecht werden kann.



