Nach Bayern-Pleite: Ilzer will mit TSG Hoffenheim neue Erfolgswelle gegen Freiburg starten
Ilzer will neue Erfolgswelle nach Bayern-Pleite starten

Nach der Bayern-Pleite: TSG Hoffenheim will gegen Freiburg Rekord aufstellen

Die TSG Hoffenheim möchte im badischen Duell mit dem SC Freiburg einen historischen Rekord aufstellen. Nach der deutlichen Niederlage im Topspiel bei Bayern München (1:5) will Trainer Christian Ilzer mit seiner Mannschaft eine neue Erfolgswelle starten und die Siegesserie fortsetzen.

Ilzer: "Wir haben nicht unser Selbstvertrauen verloren"

"Wir haben letztes Wochenende verloren - aber nicht unser Gesicht und unser Selbstvertrauen", betonte der österreichische Trainer vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Ilzer forderte von seiner Mannschaft: "Um zurück auf die Siegerstraße zu kommen, müssen wir im gesamten Spektrum eine Topleistung zeigen."

Der Tabellendritte hatte vor der Partie in München fünf Spiele in Folge gewonnen und zeigt sich trotz der Niederlage bei den Bayern weiterhin selbstbewusst. Gegen den Siebten aus Freiburg, bei dem der gesperrte Trainer Julian Schuster an der Seitenlinie fehlen wird, muss Ilzer allerdings auf den verletzten Angreifer Tim Lemperle verzichten.

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Historischer Heimsieg-Rekord im Visier

Bei einem Erfolg gegen den Pokal-Halbfinalisten würden die Hoffenheimer einen besonderen Rekord aufstellen: Acht Heimsiege in Folge gab es noch nie in der Geschichte der TSG. Dieser historische Meilenstein wäre ein deutliches Signal nach der jüngsten Niederlage und würde die Ambitionen der Kraichgauer unterstreichen.

Ruhe nach internem Machtkampf

Am Montag war der lang anhaltende Machtkampf bei den Kraichgauern vorerst zu Ende gegangen. Geschäftsführer Andreas Schicker darf sich als Sieger bei der Auseinandersetzung hinter den Kulissen fühlen und bleibt im Amt. Christoph Henssler, bis dahin Interims-Klubchef beim Mutterverein, erklärte dagegen seinen Rücktritt.

"Ich bin sehr froh, dass sich wenig verändert hat. Und die Dinge, die sich verändert haben, sehe ich positiv", kommentierte Ilzer die Entwicklungen. "Es ist wichtig für Andi, dass er sich wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. Ich freue mich, dass wieder Ruhe einkehrt. Wir als Mannschaft haben aber immer die besten Möglichkeiten gehabt, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren."

Die TSG Hoffenheim steht damit vor einem entscheidenden Wochenende, das sowohl sportlich als auch psychologisch von großer Bedeutung ist. Ein Sieg gegen den regionalen Rivalen aus Freiburg würde nicht nur den Rekord bedeuten, sondern auch das Vertrauen nach der Bayern-Pleite zurückbringen und die Position in der Spitzengruppe der Bundesliga festigen.

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