Vor dem WM-Gruppenspiel gegen Frankreich am Montag (23.00 Uhr/ARD und MagentaTV) hat der irakische Nationaltrainer Graham Arnold mit einer humorvollen Idee für Schlagzeilen gesorgt. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben nein gesagt“, erklärte der 62-jährige Australier mit einem Lächeln. Die französische Offensive um Superstar Kylian Mbappé von Real Madrid und Bayerns Michael Olise gilt als eine der besten der Welt. Dennoch will Arnold nicht nur mauern: „Ich bin ein Trainer, der immer in ein Spiel geht, um zu gewinnen – nicht, um es nicht zu verlieren“, stellte er klar. Frankreich hatte sein Auftaktspiel gegen Senegal 3:1 gewonnen, während der Irak Norwegen mit 1:4 unterlag.
Senegal vor „Finale“ gegen Norwegen
Trainer Pape Thiaw hat Unstimmigkeiten im senegalesischen Team bestätigt. „Es ist wahr, dass ein paar Dinge geklärt werden müssen“, sagte er vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen am Dienstag (2.00 Uhr/MagentaTV). Medienberichten zufolge warten Spieler auf ausstehende Prämien und haben sich über die Ausstattung des WM-Quartiers in New Jersey beschwert. Torhüter Mory Diaw betonte: „Wir sind Profis und hier, um unser Land zu vertreten.“ Thiaw erklärte zudem, sein Vertragsproblem sei behoben: „Es hat zu lange gedauert. Es ging nicht um Geld, sondern um Prinzipien und Respekt.“ Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich droht Senegal das Aus. Einen speziellen „Anti-Haaland-Plan“ gebe es nicht, sondern einen „Anti-Norwegen-Plan“, so Thiaw.
Ivorer werfen DFB „Mangel an Fairplay“ vor
Nach der 1:2-Niederlage gegen Deutschland hat Trainer Emerse Faé der DFB-Auswahl fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte“, sagte Faé. In der 80. Minute hatte Wilfried Singo sich nach einem Zweikampf mit Kai Havertz verletzt und den Ball ins Aus gespielt, ließ sich dann aber wieder über die Außenlinie fallen, um eine Unterbrechung zu erzwingen. Bundestrainer Julian Nagelsmann war darüber aufgebracht.
DFB-Elf erreicht K.o.-Runde als Gruppensieger
Die deutsche Nationalmannschaft hat erstmals seit dem WM-Titel 2014 wieder die K.o.-Runde erreicht. Beim 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste überragte Joker Deniz Undav mit zwei Toren. Durch das anschließende 0:0 von Curacao gegen Ecuador steht Deutschland vorzeitig als Sieger der Gruppe E fest. Das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) ist für die DFB-Elf daher ohne Druck.
Türkei scheidet trotz Überzahl aus
Die Türkei ist nach einer 0:1-Niederlage gegen Paraguay aus der WM ausgeschieden. Trotz langer Überzahl nach einer Roten Karte für Paraguay unterlag das Team um Superstar Arda Güler. Nach zwei Niederlagen steht die Mannschaft als Tabellenletzter in Gruppe D fest. „Für uns bricht eine Welt zusammen“, kommentierte das Nachrichtenportal Habertürk.
Uli Hoeneß kritisiert WM-Turnier scharf
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat die WM in den USA, Kanada und Mexiko scharf kritisiert. „Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fußball wird“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Besonders die Ticketpreise stören ihn: „Zweitausend Dollar für ein Finalticket mittlerer Güte, wo soll das enden?“
Brasilien feiert Pflichtsieg gegen Haiti
Brasilien besiegte Haiti mit 3:0 und liegt damit auf K.o.-Runden-Kurs. Der frühere Bundesligaprofi Matheus Cunha traf doppelt, Vinícius Júnior legte ein Tor nach. Für Haiti, das erstmals seit 1974 wieder bei einer WM dabei ist, endet das Turnier nach der Gruppenphase.
Algerien legt Protest gegen Spielleitung ein
Der algerische Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien Protest gegen Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Kritisiert werden ein nicht geahndetes Foul von Lionel Messi sowie ein Ellbogeneinsatz von Alexis Mac Allister. Eine Reaktion der FIFA liegt noch nicht vor.
USA im Fußballfieber – Traumstart mit 2:0 über Australien
Gastgeber USA hat mit einem 2:0-Sieg gegen Australien die Qualifikation für die nächste Runde perfekt gemacht. Es ist der beste WM-Auftakt seit 1930 mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen. Ein Eigentor und ein Treffer von Alex Freeman sorgten vor 66.925 Zuschauern im ausverkauften Lumen Field für die Entscheidung.
Iran will sich wegen Reisebeschränkungen bei Fifa beschweren
Der iranische Fußballverband plant eine Beschwerde bei der FIFA wegen knapper An- und Abreiseregelungen. Trainer und Spieler durften zum Auftaktspiel gegen Neuseeland nur am Vortag anreisen. Auch für die Partie gegen Belgien wurde eine frühere Anreise nicht erlaubt. Zudem gab es Probleme mit Visa für Team-Mitglieder.
Entsetzen nach Falschmeldung über Messis Vater
Nach einer falschen Todesmeldung über Lionel Messis Vater Jorge hat sich die argentinische Moderatorin Florencia Peña öffentlich entschuldigt. Die Falschinformation wurde in einer Live-Sendung verbreitet. Die Familie Messi bestätigte, dass Jorge gesundheitliche Probleme habe, sich aber erhole.



