Die iranische Nationalmannschaft steht bei der Weltmeisterschaft unter enormem Druck. In den Austragungsorten kommt es zu Protesten, und ein Spieler hat erneut mit Visumsproblemen zu kämpfen. Eine Expertin ordnet die angespannte Lage ein.
Kapitän Taremi spricht von „Desaster“
Mehdi Taremi fand zu Beginn der Woche deutliche Worte. Von einem „Desaster“ sprach der Kapitän der iranischen Nationalmannschaft. Auch Trainer Amir Ghalenoei kritisierte die „Unterdrückung“ seiner Mannschaft durch die USA. Damit bezog er sich auf die vielen Probleme, mit denen sein Team infolge des Krieges zu kämpfen hatte.
Probleme bei der Einreise und Proteste
Erst gab es den Streit um die Visa, dann die Proteste der iranischen Diaspora. Schließlich musste die Mannschaft nach dem 2:2 gegen Neuseeland auch noch vorzeitig ins Quartier in Mexiko zurückreisen. Diese Vorfälle belasten die Stimmung im Team erheblich.
Die Expertin betont: „An ihrer Präsenz entlädt sich die aufgestaute Wut.“ Das Abkommen mit den USA habe die Situation für die iranischen Fußballer nicht verbessert, sondern im Gegenteil neue Spannungen erzeugt.
Die Mannschaft versucht dennoch, sich auf das sportliche Ziel zu konzentrieren. Doch die politischen und bürokratischen Hürden sind hoch. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Spieler diese Belastungen überwinden können.



