Das zweite Gruppenspiel der japanischen Nationalmannschaft gegen Tunesien verspricht ein historisches Ereignis zu werden. Unabhängig vom Ausgang wird die Partie am Sonntag (6.00 Uhr MESZ/MagentaTV) im mexikanischen Monterrey in die WM-Geschichte eingehen: Es handelt sich um das 1.000. Spiel in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften. Für zusätzliche Spannung sorgt die Ankündigung von Japans Prinzessin Hisako von Takamado, die das Spiel als Zuschauerin besuchen wird.
Trainer Moriyasu zeigt sich geehrt
„Das ist eine große Ehre“, erklärte Japans Nationaltrainer Hajime Moriyasu. Aufgrund der besonderen Zahl würden „alle auf der ganzen Welt“ das Spiel verfolgen. „Das macht mich so glücklich.“ Er und seine Spieler würden dafür sorgen, „dass es ein brillantes Spiel wird, das es verdient, das 1.000. Spiel der Weltmeisterschaften zu sein“. Moriyasu betonte die Bedeutung dieses Jubiläums und die Motivation, die daraus für sein Team erwächst.
Hoffnung auf einen Sieg für die Prinzessin
Der Coach äußerte zudem den Wunsch, das Spiel zu gewinnen, damit „die Prinzessin den Sieg miterleben kann. Wir hoffen also, dass wir diese Freude mit ihr teilen können“. Die Anwesenheit der Prinzessin ist für die Mannschaft eine zusätzliche Motivation, ihr Bestes zu geben.
Fußball als Friedensbotschafter
Moriyasu richtete auch einen Blick über das Spielfeld hinaus. Er hofft, dass das Jubiläumsspiel, das von zahlreichen Delegationen besucht wird, zu einem besseren Miteinander auf der Welt beitragen könnte. „Natürlich sehen wir die Konflikte, die in einigen Teilen der Welt herrschen – und wir hoffen, dass wir durch den Fußball einer friedlicheren Welt näherkommen können“, sagte er. „Und wir hoffen, dass wir die Spiele in diesem Sinne gestalten können.“
Die Partie zwischen Japan und Tunesien wird somit nicht nur sportlich, sondern auch symbolisch ein Höhepunkt der WM sein.



