Jermaine Jones wird Cheftrainer beim 1. FC Schweinfurt 05 in der 3. Liga
Jermaine Jones übernimmt als Trainer in Schweinfurt

Trainer-Coup in der 3. Liga: Kult-Schalker Jermaine Jones übernimmt Schweinfurt

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat einen spektakulären Trainerwechsel vollzogen. Bundesliga-Legende Jermaine Jones (44) wird neuer Cheftrainer des abstiegsbedrohten Drittligisten. Der ehemalige Profi von Schalke 04, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen übernimmt damit seine erste Trainerstation im deutschen Profifußball.

Schwierige Ausgangslage für den neuen Coach

Jones übernimmt ein Team, das sich in einer äußerst prekären Situation befindet. Schweinfurt ist aktuell Tabellenletzter der 3. Liga mit lediglich zehn Punkten aus bisherigen Spielen. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt gigantische 17 Punkte, was die Aufgabe des neuen Trainers zu einer wahren Mammutherausforderung macht.

Am Dienstag wurden daher der bisherige Trainer Victor Kleinhenz (34) und sein Co-Trainer Gregor Opfermann freigestellt. Kleinhenz hatte in Schweinfurt durchschnittlich nur 1,41 Punkte pro Spiel sammeln können und verabschiedete sich mit bewegenden Worten vom Verein.

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Erste Trainerstation im Profifußball

Für Jermaine Jones bedeutet dieser Wechsel den Einstieg in den deutschen Profifußball als Trainer. Der ehemalige Nationalspieler bestritt 185 Spiele für Schalke 04 und war bei den Königsblauen eine echte Kultfigur. Zuletzt trainierte er in den USA den Drittligisten CV Fuego FC und sammelte dort erste Erfahrungen auf der Trainerbank.

„Mit Jermaine gewinnen wir einen Trainer, der auf eine lange aktive Karriere im Profifußball zurückblicken kann“, erklärte Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf. „Nun möchte er als Trainer dieses Wissen einbringen und der Mannschaft die nötigen Impulse und Erfahrungen mitgeben.“

Dank an das bisherige Trainerteam

Wolf bedankte sich ausdrücklich bei dem freigestellten Trainer-Duo: „Beide hatten großen Anteil an der letztjährigen Meisterschaft, daher bedauere ich diese Entwicklung sehr. Wir bedanken uns ausdrücklich bei beiden für ihr Engagement und Ihren Einsatz für den Verein und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!“

Der bisherige Trainer Victor Kleinhenz zeigte sich ebenfalls würdevoll in seiner Abschiedsrede: „Ich bin stolz auf den Verein, dass er so lange ruhig und besonnen agiert hat. Chapeau an die Spieler und das Trainerteam, dass man gegen so viele starke Gegner wie Cottbus, Wiesbaden und Ingolstadt trotz der Rahmenbedingungen 90 Minuten auf Augenhöhe agiert hat. Ich wünsche dem FC 05 ein glückliches Händchen und viele Punkte.“

Bewährungsprobe für den neuen Trainer

Ob Schweinfurt mit der Verpflichtung von Jermaine Jones tatsächlich ein glückliches Händchen bewiesen hat, wird sich in den kommenden Wochen zeigen müssen. Die verbleibenden Spiele der Saison werden zur wahren Bewährungsprobe für den neuen Trainer, der mit seiner Erfahrung und Autorität den drohenden Abstieg in die Regionalliga verhindern soll.

Die Fußballwelt blickt gespannt auf diese ungewöhnliche Personalie, bei der eine Bundesliga-Legende ihre erste Trainerchance in Deutschland bei einem akut abstiegsbedrohten Drittligisten erhält. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Jones der Mann ist, um das Ruder in Schweinfurt noch herumzureißen.

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