Historische Blamage für Juventus: 2:5-Debakel in Istanbul erschüttert Italiens Presse
Juventus-Debakel in Istanbul: Italiens Presse brodelt

Historische Blamage für Juventus in der Champions League

Die italienische Presse brodelt nach der deutlichen 2:5-Niederlage von Juventus Turin bei Galatasaray Istanbul in den Playoffs der Champions League. Die Kritik ließ nach dem Hinspiel in der Türkei nicht lange auf sich warten, obwohl die erste Halbzeit mit 2:1 noch zufriedenstellend für die Alte Dame endete.

Vom Hoffnungsschimmer zum kompletten Debakel

Nach einem frühen Rückstand schlugen die Italiener durch einen Doppelpack von Teun Koopmeiners in der 16. und 32. Minute zurück. Doch nach der Gelb-Roten Karte von Juan Cabal in der 67. Minute folgte ein regelrechtes Debakel. Juventus kassierte erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in einem Europapokalspiel fünf oder mehr Gegentore.

Die Gazzetta dello Sport bezeichnete die Pleite entsprechend als historische Blamage und schrieb: Juventus gewinnt nicht mehr und verlässt die Hölle von Istanbul völlig am Boden zerstört. Auch Tuttosport titelte drastisch: Katastrophe in Istanbul, Zusammenbruch und Verletzungen.

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Schwarzer Februar für die Alte Dame

Juventus blieb wettbewerbsübergreifend nun viermal in Folge ohne Sieg. Auf das Ausscheiden im Viertelfinale der Coppa Italia folgten in der Serie A ein Unentschieden gegen Lazio Rom (2:2) und eine Niederlage gegen Inter Mailand (2:3), bevor sich gegen Galatasaray der nächste Rückschlag ergab.

Die Gazzetta dello Sport konstatierte: Ein schwarzer Februar und ein freier Fall und stellte fest: Nach dem Ausscheiden im Coppa Italia braucht die Mannschaft von Luciano Spalletti nächste Woche ein kleines Wunder, um Galatasaray zu schlagen und sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. Die Champions League der Signora hängt nach der Demütigung in der Türkei am seidenen Faden.

Dieser Einschätzung schloss sich auch der Corriere della Sera an. Dort hieß es bereits: Das Achtelfinale ist nur noch eine Illusion. Das Rückspiel findet am nächsten Mittwoch in Turin statt.

Spalletti sieht drei Schritte zurück

Trainer Luciano Spalletti zeigte sich nach der Partie verärgert: Wir haben die erste Halbzeit schlecht beendet, wir haben versucht, Ordnung zu schaffen, aber charakterlich sind wir eingebrochen. Heute Abend haben wir drei Schritte zurück gemacht, erklärte der Italiener bei Sky Italia.

Bis zu einem möglichen Wunder in der Königsklasse hat Juventus nur eine Chance, um im Vorfeld für eine positive Entwicklung zu sorgen. Am Samstag empfängt der Klub Como 1907 im eigenen Stadion. Bei einer Niederlage gegen den Tabellensiebten würde allmählich sogar der Fall von den europäischen Plätzen in der Serie A drohen.

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