In der Schlussphase der Saison geht Lok Leipzig sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch. Zum Glück profitiert der Spitzenreiter der Regionalliga Nordost drei Spieltage vor Schluss von fünf Punkten Vorsprung. „Irgendwie müssen wir das jetzt über die Ziellinie bringen“, sagt Kapitän Djamal Ziane.
Kapitän Ziane mit Schmerzen
Er selbst laboriert seit Tagen an Schmerzen im linken Knöchel, seinem Standbein. Ein Band ist nach einer Trainingsverletzung in Mitleidenschaft gezogen. Zuletzt beim 1:0 gegen den BFC Dynamo war der Stürmer zwar im Kader, konnte aber trotz acht Spritzen und Schmerztabletten nur ein paar Minuten spielen. Völlig offen, ob das am Samstag (14 Uhr) gegen den BFC Preussen sehr viel anders ist.
Weitere Ausfälle
Mit Stefan Maderer, Laurin von Piechowski, Tobias Dombrowa und Jonas Arcaelan fehlen bereits vier weitere Stammkräfte länger verletzt. Obendrein wird Dorian Cevis am Samstag wegen seiner 5. Gelben gesperrt fehlen. Alexander Siebeck (vier Gelbe) steht kurz vor einer Sperre. Da stellt sich die Mannschaft von Trainer Jochen Seitz derzeit nahezu von selbst auf.
Hoffnung auf Aufstiegsspiele
Bis zu den möglichen Aufstiegsspielen gegen Würzburg (Hinspiel wohl am 28. Mai) hat sich das Lazarett weitestgehend geleert. Doch bis dahin muss sich Lok, Ziane sagt es richtig, eben noch irgendwie über die Ziellinie schleppen.



