Katar finanziert Fans Reise zur WM nach Kanada
Katar finanziert Fans Reise zur WM nach Kanada

Während in Deutschland seit Monaten über die horrenden Preise bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada diskutiert wird, öffnet der Emir von Katar großzügig die Staatskasse. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ließ Scheich Tamim bin Hamad Al Thani mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute (Ortszeit) das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.

Staatsfonds für Fanreisen

Die Flüge wurden vom Emir persönlich gechartert. Eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen wurde aufgelegt. Dieser übernimmt Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und weitere Ausgaben. Laut dem katarischen Fußballverband ist das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada wurden eingeladen.

WM-Party auf Staatskosten

Die Aktion zeigt, wie Katar mit finanziellen Mitteln versucht, die Stimmung im Stadion zu beeinflussen. Während viele Fans aus anderen Ländern hohe Preise für Tickets und Reisen zahlen müssen, reist die katarische Delegation auf Kosten des Staates an. Ob diese Strategie aufgeht, wird sich im Spiel gegen Kanada zeigen.

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