Kehl dementiert Deadline bei Schlotterbeck-Vertragsverhandlungen
Kehl: Keine Deadline für Schlotterbeck-Vertrag

Kehl entkräftet Gerüchte über Deadline bei Schlotterbeck-Verhandlungen

Der Vertragspoker zwischen Borussia Dortmund und seinem Abwehrchef Nico Schlotterbeck bleibt weiterhin ungelöst. Sportdirektor Sebastian Kehl hat nun Berichte über eine festgelegte Deadline für eine Entscheidung deutlich zurückgewiesen. Die Spekulationen um die Zukunft des 26-jährigen Nationalspielers halten den Verein seit Wochen in Atem.

Kehl gibt sich gelassen und verneint Deadline

Im Vorfeld des Bundesliga-Spiels gegen den FSV Mainz 05 stellte sich Kehl klar gegen die kolportierten Fristen. „Ich kann keine Deadline bestätigen. Die gibt es auch nicht in dieser Form“, erklärte der Sportdirektor, der am Freitag seinen 46. Geburtstag feierte, in einem Interview mit Sky. Er betonte, dass es aktuell keine neuen Entwicklungen in den Vertragsgesprächen gebe und man etwaige Neuigkeiten zu gegebener Zeit kommunizieren werde.

Die Unsicherheit wird durch Schlotterbecks eigene Aussagen noch verstärkt. Nach dem 3:0-Sieg bei Union Berlin Ende Januar hatte der Verteidiger angedeutet, dass er für sich persönlich eine Deadline gesetzt habe, diese jedoch nicht öffentlich machen wolle. „Ich glaube schon, dass ich vor dem Sommer eine Grundsatzentscheidung treffen werde“, so Schlotterbeck, der sich als Bauchmensch bezeichnet und die Entscheidung nicht leichtfertig treffen möchte.

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Zwei Favoriten im Rennen um Schlotterbeck

Laut aktuellen Berichten haben sich zwei klare Favoriten für eine Verpflichtung des Defensivspezialisten herauskristallisiert:

  • Borussia Dortmund: Der BVB möchte Schlotterbeck langfristig binden und ihn zu einem Gesicht des Vereins machen. Die Position des Clubs ist unverändert – man strebt eine vorzeitige Vertragsverlängerung an.
  • Real Madrid: Der spanische Rekordmeister soll ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers bekundet haben.

Kehl bleibt trotz der anhaltenden Ungewissheit optimistisch und zeigt sich entspannt. „Irgendwann werden wir das Thema lösen“, lautet seine zuversichtliche Prognose. Schlotterbeck plant, sich in Kürze mit seinem Vater und seinem Bruder Keven zu beraten, um eine finale Entscheidung zu treffen. Bis dahin bleibt die Zukunft des Abwehrchefs eines der beherrschenden Themen im Umfeld des Bundesligisten.

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