Posch erleidet Kieferbruch bei WM-Auftakt
Österreichs Nationalspieler Stefan Posch hat sich im ersten Gruppenspiel der WM gegen Jordanien eine schwere Verletzung zugezogen. Wie der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) mitteilte, bestätigte eine Computertomographie einen Kieferbruch. Der Verteidiger war im Spiel, das Österreich mit 3:1 gewann, mit dem jordanischen Spieler Odeh Al-Fakhouri zusammengeprallt. Teamchef Ralf Rangnick hatte bereits nach dem Spiel gesagt: „Der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst.“
Keine Operation, aber Spezialschiene
Für Posch, der zuletzt auf Leihbasis für Mainz 05 spielte und möglicherweise fest verpflichtet wird, ist die WM jedoch noch nicht beendet. Nach Angaben des ÖFB soll der 27-Jährige nicht operiert werden, sondern eine Spezialschiene erhalten. „Ob Posch im kommenden Gruppenspiel gegen Argentinien bereits wieder einsatzbereit sein wird, bleibt abzuwarten“, hieß es in der Verbandsmittteilung. Die Partie gegen den zweimaligen Weltmeister findet am Montag um 19 Uhr statt und wird in der ARD sowie bei MagentaTV übertragen.
Hoffnung auf schnelle Rückkehr
Die Verletzung ist schmerzhaft, aber die Ärzte sehen gute Chancen, dass Posch mit der Schiene spielen kann. Der ÖFB betonte, dass die Entscheidung über einen Einsatz kurzfristig fallen werde. Posch selbst soll optimistisch sein, so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen. Für Österreich geht es in der Gruppe um den Einzug ins Achtelfinale, und die Mannschaft hofft auf die Rückkehr ihres Abwehrspielers.



