Köln reagiert auf sportliche Krise mit Trainerwechsel
Der 1. FC Köln hat sich am Sonntag von seinem Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Diese Entscheidung fiel nach einem Krisengipfel der Vereinsverantwortlichen und wurde durch verschiedene Medienberichte bestätigt. Auslöser war das enttäuschende 3:3-Unentschieden im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag.
Sieglose Serie und Abstiegsgefahr als Gründe
Kwasniok hatte den Trainerposten in Köln erst zu Beginn der Saison übernommen und einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Nach einem vielversprechenden Start geriet der Verein jedoch zunehmend in sportliche Schwierigkeiten. Das Derby-Remis war bereits das siebte sieglose Spiel in Folge für den Effzeh.
In der Bundesliga-Tabelle droht der 1. FC Köln nun auf den Relegationsplatz abzurutschen. Die Vereinsführung sah sich daher gezwungen, Konsequenzen zu ziehen und den Trainerwechsel vorzunehmen.
Wagner übernimmt bis Saisonende
Als Nachfolger wurde der bisherige Co-Trainer Rene Wagner bestimmt, der das Team bis zum Ende der aktuellen Spielzeit führen wird. Auch Kwasnioks Co-Trainer Frank Kaspari muss den Verein verlassen. Diese personellen Veränderungen sollen frischen Wind in die Mannschaft bringen und den drohenden Abstieg verhindern.
Die Entscheidung fiel nach intensiven Beratungen der Kölner Verantwortlichen, die die angespannte sportliche Situation nicht länger hinnehmen wollten. Der Verein hofft nun auf eine positive Wende unter der neuen Führung.



