Nach Augsburg-Niederlage: 1. FC Köln will den Fluch gegen die Großen brechen
Köln will Fluch gegen Bundesliga-Große brechen

Kölner Frust nach Augsburg-Pleite: Trainer Kwasniok fordert Wende gegen Top-Teams

Die anhaltende Ergebnis-Krise des 1. FC Köln hat sich durch die 0:2-Niederlage beim FC Augsburg weiter verschärft. Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich nach dem Spiel deutlich frustriert und formulierte einen klaren Auftrag für seine Mannschaft: „Wir müssen den Fluch brechen und endlich gegen einen der Großen punkten“.

Augsburger Jubiläumsspiel wird zur Kölner Niederlage

Im 500. Bundesliga-Spiel des FC Augsburg sorgte das Team für eine deutliche 2:0-Heimpartie und verschärfte damit die Probleme der Rheinländer. Das Hacken-Tor von Portugals Talent Rodrigo Ribeiro in der 55. Minute brachte die entscheidende Führung, während Alexis Claude-Maurice in der Nachspielzeit den Endstand herstellte.

„Das war jetzt kein Zuckerschlecken für die Zuschauer“, analysierte Kwasniok das Spielgeschehen. „Eigentlich ein klassisches Freitagabend-0:0-Spiel, das dann doch anders verlief. Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird – das ist doch ganz logisch.“

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Besorgniserregende Statistik und kommende Herausforderungen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Aus den letzten 15 Bundesliga-Spielen konnte der 1. FC Köln nur zwei Siege verbuchen. Mit lediglich 24 Punkten auf dem Konto bleibt die Situation im Abstiegskampf bedrohlich, während Augsburg mit nun 31 Zählern etwas entspannter in die nächsten Wochen blicken kann.

Mittelfeldspieler Tom Krauß betonte die Dringlichkeit: „Man sieht ja, dass unten die Teams gegen die Großen auch gewinnen können. Und das müssen wir auch: Punkten in den ganz entscheidenden Spielen jetzt, in den ganz entscheidenden Wochen. Die da unten schlafen nicht, die da unten punkten. Wir haben es heute nicht getan und deswegen müssen wir nächste Woche auf jeden Fall liefern.“

Kwasniok erklärt El Mala-Entscheidung

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Entscheidung von Trainer Kwasniok, Starspieler Said El Mala erst in der Schlussphase einzuwechseln. Der Coach begründete diese taktische Maßnahme ausführlich: „Alles andere wäre verantwortungslos gewesen. Eine halbe Stunde war das Maximum der Gefühle“.

Kwasniok erläuterte weiter: „Er hat diese Woche einfach nicht trainiert und keinen Sprint gezogen. Ich war happy, dass er überhaupt zur Verfügung stand. In dieser Situation mussten wir verantwortungsvoll mit unserer Spielerplanung umgehen.“

Blick nach vorn: Dortmund als nächste Prüfung

Bereits nächste Woche wartet mit Borussia Dortmund die nächste große Herausforderung. Kwasniok sieht darin jedoch auch eine Chance: „Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du wieder nichts zu verlieren. Und dann müssen wir halt irgendwann mal gegen einen der Großen punkten, auch wenn uns das bisher noch nicht ganz so häufig gelungen ist.“

Der Trainer betonte abschließend seine Überzeugung: „Wir haben zu Beginn performt, haben Spiele gewonnen, die uns jetzt eben nach wie vor die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen. Aber wir sind keine Menschen, die mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen. Wir haben die Augen offen und wissen, dass wir Spiele gewinnen müssen. Diese Überzeugung trage ich in mir.“

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