Kölns Absturzskampf: Angst kehrt zurück - Nur zwei Punkte vor Relegationsplatz
Kölns Absturzskampf: Angst kehrt zurück

Kölns Absturzskampf: Die Angst ist zurück am Geißbockheim

Was im November noch nach einer großen Saison aussah, hat sich in einen Albtraum verwandelt. Anfang November stand der 1. FC Köln als Tabellensiebter da, frisch gestärkt durch einen 4:1-Sieg gegen den HSV. Heute, nach nur zwei Siegen in den letzten fünfzehn Spielen, befindet sich der Klub im freien Fall und ist auf den gefährlichen 13. Platz abgestürzt.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Die Situation ist alarmierend: Nur noch zwei Punkte trennen Köln von einem Relegationsplatz, der direkte Abstieg ist lediglich vier Zähler entfernt. Nach dem mutlosen 0:2 in Augsburg ist die monatelange Komfortzone endgültig Geschichte. Besonders bitter: Während Köln patzte, gewann nahezu die gesamte Kellerkonkurrenz, darunter Gladbach, St. Pauli und Werder Bremen.

Trainer Kwasniok unter immensem Druck

Trainer Lukas Kwasniok (44), dessen Vertrag bis 2028 läuft, steht mit dem Rücken zur Wand. „Es ist klar, dass der Druck etwas größer wird“, räumt der Coach ein. Die anfängliche Überperformance zu Saisonbeginn, die einige Siege brachte, ist längst verpufft. Kwasnioks bisherige Schönrederei („Wir spielen gut, belohnen uns aber zu wenig“) wirkt angesichts der brutalen Realität des Abstiegskampfes hohl.

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Die Fan-Wut auf den Trainer und die Abstiegsangst werden in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert. Obwohl Kwasniok laut Medienberichten zunächst weiterarbeiten darf, wird seine Zukunft an den kommenden Ergebnissen hängen. Die nächsten Spiele werden über sein Schicksal entscheiden: Nach dem Heimspiel gegen den aufgebrachten BVB (nach der 2:3-Niederlage gegen Bayern) folgen Auswärtsduelle in Hamburg und das Derby gegen Gladbach.

Besorgniserregende Statistiken

  • Nur zwei Siege in den letzten 15 Bundesligaspielen
  • Der letzte Auswärtssieg liegt fünf Monate zurück (1:0 in Hoffenheim am 3. Oktober)
  • Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Punkte
  • Zum direkten Abstieg fehlen lediglich vier Zähler

Kwasnioks Rettungsplan

Der Trainer kündigte Krisengespräche an: „Wir werden nach innen konsequent sprechen und müssen nach außen vor allem mit Leistung überzeugen.“ Seine Rechnung für den Klassenerhalt: „Am Ende wirst du rund 35 Punkte brauchen.“ Das bedeutet, dass Köln in den verbleibenden Spielen noch mindestens elf Punkte holen muss – eine Herkulesaufgabe angesichts der aktuellen Form.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der 1. FC Köln die dringend benötigte Kurve kriegt. Eines ist sicher: Die Zeit drängt, und die Angst vor dem Abstieg ist am Geißbockheim zurückgekehrt.

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