Nur noch Bankdrücker: Klose rätselt über Lubachs Formtief beim 1. FC Nürnberg
Beim 1. FC Nürnberg durchlebt Mittelfeld-Talent Rafael Lubach (21) derzeit seine erste ernsthafte Karriere-Krise. Der junge Offensiv-Allrounder, der 2024 von der BVB-U19 zum Club wechselte, erlebte in den ersten anderthalb Jahren einen steilen Aufstieg, doch seit der Rückrunde der Saison 2025/26 geht es bergab.
Stammplatz verloren – Jokereinsätze enttäuschen
Durch eine Kombination aus Sperren und einem deutlichen Formtief hat Lubach seinen Stammplatz im Mittelfeld des 1. FC Nürnberg verloren. In den vergangenen acht Partien stand der U20-Nationalspieler nur ein einziges Mal in der Startformation. Auch seine Einsätze als Joker in der zweiten Halbzeit waren in jüngster Zeit meist enttäuschend und blieben weit unter den Erwartungen.
Trainer Miroslav Klose (47) zeigt sich ratlos über das anhaltende Leistungstief seines Talents. „Das habe ich angesprochen. Das ist jetzt schon länger so. Deswegen fängt er nicht an“, erklärt der FCN-Coach. Auf die Frage nach den genauen Gründen für Lubachs Probleme antwortet Klose offen: „Ich weiß es nicht. Ich werde auf jeden Fall noch mal mit ihm sprechen. Vielleicht hat zweimal nicht gereicht.“
Sportliche und finanzielle Konsequenzen für den Club
Lubachs erste Karriere-Krise hat nicht nur sportliche Auswirkungen auf den 1. FC Nürnberg. Sie droht auch, den Marktwert des vielversprechenden Offensiv-Allrounders erheblich zu mindern. Besonders brisant: Lubachs Vertrag beim Club läuft nur noch bis zum Sommer 2027.
Das bedeutet, dass der FCN den Spieler im kommenden Transferfenster verkaufen müsste, um noch eine angemessene Ablösesumme zu erzielen. Bereits jetzt beschäftigen sich gut ein halbes Dutzend Bundesliga-Klubs mit einer möglichen Verpflichtung Lubachs, darunter der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg.
Zeit wird knapp für Lubach
Die Entscheidung über die Zukunft des 21-Jährigen soll in den kommenden Wochen fallen. Damit bleibt Rafael Lubach nur noch wenig Zeit, um mit überzeugenden Leistungen auf dem Platz wieder auf sich aufmerksam zu machen und sowohl seinen sportlichen Wert für den 1. FC Nürnberg als auch seine Transferchancen zu steigern.
Ob es dem jungen Talent gelingt, aus seinem aktuellen Formtief herauszufinden und die Erwartungen von Trainer Klose sowie der Vereinsführung zu erfüllen, bleibt abzuwarten. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein für Lubachs weitere Entwicklung beim Club.



