Klose wütend über Maboulou: Stürmer nach schwachem Auftritt ausgewechselt
Klose wütend: Stürmer Maboulou nach schwachem Spiel ausgewechselt

Trainer-Wut beim FCN: Klose nimmt Stürmer Maboulou nach enttäuschender Leistung vom Platz

Der 3:2-Auswärtssieg des 1. FC Nürnberg beim KSV Holstein Kiel wurde für Stürmer Noah Maboulou zu einem echten Frustspiel. Der 22-jährige Franzose, der in der Halbzeitpause für Rabby Nzingoula eingewechselt worden war, durfte nicht bis zum Abpfiff auf dem Platz stehen. Stattdessen wurde er von Trainer Miroslav Klose bereits in der 86. Spielminute wieder ausgewechselt.

Klose lässt seiner Enttäuschung freien Lauf

Nach dem Spiel ließ der FCN-Trainer seinen Ärger deutlich erkennen. „Das ärgert mich. Ich habe auch wieder eine Wasserkiste umgetreten“, gestand Klose offen. Seine Entscheidung, Maboulou frühzeitig vom Platz zu nehmen, begründete der 47-Jährige mit reinen Leistungsgründen. Der junge Stürmer habe von Beginn an nicht die notwendige Schärfe mitgebracht.

„Ich weiß, wie schwer es ist, in so ein Spiel hereinzukommen. Aber du musst schon beim Warm-up über den Punkt gehen. Und wenn du dann reinkommst, brauchst du diese Schärfe“, erklärte Klose. Diese habe er bei Maboulou jedoch überhaupt nicht erkennen können.

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Mangelnde Schärfe und falsche Entscheidungen

Der Trainer kritisierte das Verhalten seines Spielers auf dem Platz deutlich: „Ich sehe, dass er nur hinterherläuft, falsche Entscheidungen trifft und eine schlechte Körpersprache hat.“ Selbst Unterstützung von der Seitenlinie half nicht weiter. Der zuvor ausgewechselte Rabby Nzingoula fungierte kurzzeitig als Dolmetscher und rief Anweisungen auf Französisch aufs Feld.

Doch die Maßnahme zeigte keine Wirkung. Klose zog die Konsequenz und nahm Maboulou nach nur 41 Minuten Spielzeit wieder vom Platz. „Ich habe es ihm einmal gesagt. Das ist die Konsequenz“, betonte der Trainer nach dem Spiel.

Perspektive für Maboulou beim Club ungewiss

Die deutlichen Worte des Trainers lassen für den jungen Franzosen nichts Gutes erahnen. Klose kündigte an: „Mit ihm muss ich jetzt wirklich noch einmal reden.“ Diese Ankündigung deutet darauf hin, dass Maboulou beim 1. FC Nürnberg zunächst mit schwierigen Zeiten rechnen muss. Sein Platz in der Mannschaft scheint nach dieser enttäuschenden Leistung keineswegs gesichert zu sein.

Der 3:2-Sieg in Kiel kann somit nicht über die internen Probleme hinwegtäuschen. Während die Mannschaft drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga holte, muss sich Noah Maboulou auf ein ernstes Gespräch mit Trainer Miroslav Klose vorbereiten. Die nächsten Trainingseinheiten und Spiele werden zeigen, ob der Stürmer das Vertrauen seines Trainers zurückgewinnen kann.

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